Einwohnermeldeamt – 442 Dokumente am ersten Service-Samstag

249 Anträge für Personalausweise, 179 Anträge für neue Reisepässe, 13 vorläufige Personalausweise und ein vorläufiger Reisepass – das ist die Bilanz des Service-Samstages des Einwohnermeldeamtes am 7. Februar in der Bundesbahndirektion.

Foto: C.Otte

In der zusätzlichen Öffnungszeit von 8 bis 14 Uhr konnten damit von den freiwillig eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 442 Dokumente bearbeitet werden – wobei das Team sogar eine Stunde länger arbeitete als angekündigt, um alle Anliegen zu erledigen. Bei 181 Dokumenten ließen die Antragsteller außerdem Fotos des Point ID direkt in der Behörde anfertigen.

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Vier weitere Service-Samstage

Die Stimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern sei ausgezeichnet gewesen, so die Bilanz. Und auch das Team war gut aufgelegt. Es wurden sehr viele Dankeschöns für den Extra-Samstagsdienst ausgesprochen.

Der Service-Samstag war der erste von fünf Wochenend-Einsätzen, die das EMA-Team freiwillig leistet, um zusätzliche Termine für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können. Weitere Service-Samstage sind am 14., 21. und 28. Februar sowie am 7. März jeweils von 8 Uhr bis 13 Uhr in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Döppersberg.

Starker Zusammenhalt des EMA-Teams

In diesen Servicestunden können Anträge für Pässe und Personalausweise gestellt werden, denn gerade diese Anliegen sind aktuell besonders nachgefragt. So soll der Termin-Rückstau durch fehlendes Personal gerade vor den Osterferien spürbar abgemildert werden.

Stadtdirektor und Ordnungsdezernent Matthias Nocke dankte dem EMA-Team für seinen Einsatz: „Die Freiwilligenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstag zeigt, wie stark unser Team trotz der personellen Unterbesetzung zusammenhält und Verantwortung übernimmt, um wichtige Verwaltungsprozesse zeitnah abzuwickeln.“ Für langfristig wirksame Service-Verbesserungen müsse es allerdings gelingen, die Attraktivität der Verwaltungs-Arbeitsplätze im Front-Office, also in den Publikumsbereichen, im Vergleich mit anderen Bereichen konkurrenzfähig zu halten.

Wuppertaler Einwohnermeldeamt gehört zu einem der bundesweit bestbewerteten Meldeämtern

In den vergangenen Jahren sei es durch konsequente Prozessoptimierung, Personalaufwuchs und ein hoch engagiertes Team gelungen, das Wuppertaler Einwohnermeldeamt zu einem der bundesweit bestbewerteten Meldeämter zu machen. „Diese Erfolge lassen sich aber nicht halten, wenn permanent Beschäftigte nach aufwendiger Einarbeitung in andere Leistungseinheiten mit Home Office-Option und flexiblen Arbeitszeiten abwandern. Da muss spürbar gegengesteuert werden.“

Die Termine für die folgenden vier Service-Samstage werden fortlaufend im Reservierungssystem freigegeben.

Quelle: Stadt Wuppertal

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