Ebola-Ausbruch im Kongo: Kirchen helfen

Eine Soforthilfe von insgesamt 60.000 Euro zum Kampf gegen die Krankheit haben die Vereinte Evangelischen Mission (VEM), die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen zur Verfügung gestellt.

(Mbandaka/Wuppertal, 24.05.2018). Seit Anfang Mai kommt es täglich zu neuen Ebola-Erkrankungen mit bislang 27 Todesfällen in der Demokratischen Republik Kongo.

Die VEM-Mitgliedskirchen CDCC (Gemeinschaft der Jünger Christi) und CADELU (Vereinigung Evangelischer Gemeinden am Lulonga-Fluss) der Kirche Christi im Kongo (ECC) brauchen das Geld, um die Bevölkerung über die Verbreitungswege des Erregers aufzuklären. So werden beispielsweise die Menschen in den Gemeinden, Schulen und Krankenstationen angehalten, kein Buschfleisch mehr zu essen, da dieses Fleisch oftmals mit dem hochansteckenden Ebola-Virus kontaminiert ist. Darüber hinaus stellen die Kirchen Hygieneprodukte in Schulen, Gemeinden und anderen öffentlichen Orten für die Ebola-Vorbeugung bereit. Hier fehlt es oft an der Grundversorgung mit Wasser und Seife zum regelmäßigen Händewaschen. Ärzte und Pflegepersonal erhalten außerdem eine persönliche Schutzausrüstung und Erste-Hilfe-Material.

Die Beschaffung von Medikamenten und medizinischem Material für die Gesundheitszentren ist ebenso dringend. In der Vergangenheit konnten die Ebola-Fälle in den abgelegenen Gebieten relativ leicht isoliert werden. Bei dem aktuellen Krankheitsausbruch ist jedoch die Großstadt Mbandaka mit über einer Million Einwohner unmittelbar betroffen. Aufgrund des intensiven Handelsverkehrs mit den benachbarten Städten befürchtet die Weltgesundheitsorganisation, dass sich die Ebola-Krankheit innerhalb der Demokratischen Republik Kongo und darüber hinaus weiter ausbreiten könnte.

Spenden an: Vereinte Evangelische Mission, KD-Bank eG, IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Ebola

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