Skulpturenpark: Konzert und Kino am Karnevalswochenende

Electronic Sounds mit Sonae und Richard Ojijo zur Ausstellung von Mischa Kuball und ein Filmportrait über die Fotografin Nan Goldin bietet der Skulpturenpark Waldfrieden am 9./10. Februar 2024 an.

Konzert 
Vor Ende der Ausstellung „Light_poesis“ des Medienkünstlers Mischa Kuball kann man seine spektakuläre Lichtinstallation am Samstag, 10. Februar, 18-21 Uhr mit der Klangperformance „Light:sound_poesis“ erleben.
In dieser dreistündigen Performance verarbeiten die beiden Klangkünstler*innen Sonae und Richard Ojijo zuvor im Skulpturenpark aufgenommene Geräusche zu einem Live-Set, das in den Räumen der Ausstellung von Mischa Kuball erklingen wird. Durch die geöffneten Türen der Ausstellungsgebäude dringt der Schall auch in den Außenraum und wird für die Besucher, die sich im nächtlichen Park bewegen, zu einem akustischen Bezugspunkt.
Sonae ist Produzentin, Live-Performerin und DJ der experimentellen elektronischen Musik. Seit Herbst 2020 ist sie Resident Artist im NICA Artist Development Program. 2021 feierte ihre multimediale Installation „Summer“ Premiere. Bereits 2022 kollaborierte Sonae mit Mischa Kuball bei „future_grid“ im Rahmen des Medienkunstfestivals Futur 21.
Richard Ojijo lebt und arbeitet in Köln. Er ist seit den 1990er Jahren in der elektronischen Musikszene aktiv und arbeitet unter anderem als Live Engineer für zahlreiche nationale und internationale Künstler, jenseits stilistischer Einschränkungen, von Techno über Urban bis hin zu Soul.
Konzert am Samstag, 10. Februar, 18-21 Uhr
Die Teilnahme ist für Besucher des Parks kostenlos. Der Skulpturenpark Waldfrieden schließt an diesem Tag um 21:30 Uhr.
Kino
Bereits am Freitag, 9. Februar 2024, 20 Uhr, wird die Kinoreihe „Filme zur Kunst“ fortgesetzt. Gezeigt wird „All The Beauty An The Bloodshed“, ein Filmportrait über die Fotografin Nan Goldin, gedreht von Oscar-Preisträgerin Laura Poitras.
Nan Goldin wurde mit intimen und berührenden Porträts Ihrer New Yorker Freunde weltberühmt. In ihren Bildzyklen zeigt sie schonungslos ehrlich das Leben und Sterben der damaligen Großstadtboheme zwischen Gewalt, Drogen und queerer Liebe in den Zeiten von HIV und Heroin. Nachdem sie selbst infolge einer Operation vom Schmerzmittel Oxycontin abhängig geworden war, begann ihr Engagement gegen die Pharmadynastie Sackler, der sie vorwirft, die Gefahren der Schmerzmittelsucht bewusst zu verharmlosen. Die Oskarpreisträgerin Laura Poitras porträtiert die Künstlerin, deren Protestaktionen in vielen namhaften Museen, die von den Sacklers mäzenatisch unterstützt wurden, letztlich erfolgreich war.
Seit 2012 veranstaltet der Skulpturenpark jährlich die Reihe „Filme zur Kunst“. Das genreübergreifende Programm umfasst neben aktuellen Produktionen auch Filmklassiker und konzentriert sich auf herausragende Arthouse-Filme, die in Wuppertal bisher nicht gezeigt wurden.
Alle weiteren Informationen über https://skulpturenpark-waldfrieden.de
Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal

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