06.03.2026Claudia Otte
Sicherheit geht vor: Stadt muss Bäume fällen
Foto: C.OtteDer Klimawandel geht nicht spurlos an der heimischen Flora vorbei. So hat die Trockenheit der vergangenen Jahre den Bäumen zugesetzt, hinzu kommen Pilzbefall und Fäulnis. Sind die Bäume erst einmal geschwächt, haben Parasiten leichtes Spiel und können sich Krankheiten ausbreiten. Befallene Bäume sind dann nicht mehr standsicher und stellen eine akute Gefahr für Passantinnen und Passanten sowie für den Straßen- und Gehwegbereich dar.
Mirker Hain sehr betroffen
Besonders betroffen ist Uellendahl-Katernberg mit dem Mirker Hain. Auch an der August-Bebel-Straße, Auf der Nüll und im Kaiser Wilhelm Hain müssen Bäume fallen. In Elberfeld wird im Deweerth’schen Garten und im St. Anna Wald gefällt. In Barmen sind der Nordpark und die Bendahler Straße betroffen, in Ronsdorf die Parkstraße. In Elberfeld-West müssen im Krummacher Wald und am Otto-Hausmann-Ring Bäume weichen. Wenn die Bäume eine Gefährdung darstellen, dürfen sie auch außerhalb der Vogelschutzzeit entnommen werden, also auch nach dem 1. März.
Langfristig Grün erhalten
Die Fällungen erfolgen nach sorgfältiger Prüfung alternativer Maßnahmen wie standortgerechten Ersatzpflanzungen oder Nachpflanzungen an geeigneten Standorten. Begleitend werden Monitoring- und Ersatzpflanzungspläne vorbereitet, um langfristig die Grünstruktur und Biodiversität in Wuppertal zu sichern.
Quelle: Stadt Wuppertal
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Also auf der Königshöhe werden aktuell viele Bäume wegen der BUGA Vorbereitungen gefällt…. die sind ausreichend standsicher und liegen mitten in dem Wald wo es auch keine Verkehrssicherungspflicht in dem Umfang gibt. Auch in den Artikel genannten Bereiche dürfte es schwer nachvollziehbar sein warum dieses in der Brut und Setzzeit erfolgen muss. Im Mirker Hain zum Beispiel dürfte das eher mit den Fördergelder zu tun haben und Ginko verliebte Ressortleitungen.