10.08.2010

Es ist also alles Gottes Schuld?

Eine Reaktion auf die wieder einmal unbedachten Äußerungen der vermeintlichen Journalistin Eva Hermann zu dem Unglück der Loveparade wollten wir an dieser Stelle eigentlich vermeiden. Nicht alles, was im Namen Gottes geäußert wird, wird ihm auch wohlgefallen. Es erübrigt sich also, jeden Irrtum, den diese Publizistin von sich gibt, nochmals zu kommentieren.

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Leider ist Frau Hermann mit ihrer Aussage, Gott habe seine Strafgewalt angesichts des sündhaften Treibens auf der Loveparade offenbart, nicht lange alleine geblieben. Jetzt hat sich auch der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Kommentar, den er auf der Internetplattform kath.net veröffentlicht hat, in eine ähnliche Richtung geäußert:

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Kommentare

  1. Georg Sander sagt:

    Lieber Autor,

    NJUUZ ist ein LOKAL-Medium. Ihr Beitrag ist zwar spannend, hat aber keinen echten Bezug zu Wuppertal.

    Viele Grüße

    Georg Sander
    NJUUZ-Team

    1. Liebe Kommentator,

      das sehe ich in diesem Fall etwas anders. Das Unglück auf der Loveparade hat auch viele Wuppertaler betroffen. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal weiß ich, dass viele evangelische und katholische Mitarbeiter im Umfeld des Unglücks tätig waren. Auch weiß ich, dass die vermeintlichen Äußerungen kirchlicher Vertreter in Wuppertal gehört und diskutiert werden.

      Da Kath 2:30 dezidiert ein Projekt aus Wuppertal gegeben ist, scheint mir der Bezug in dieser aktuellen Frage durchaus gegeben. Sonst hätte ich hier ja auch nicht veröffentlicht.

        1. Ich halte nicht viel von der Kirche. Aber dieser Beitrag ist wirklich…sehr sehr gut!

          @Sander: Wenn die katholische Kirche aus Wuppertal nicht mehr über ihre Arbeit berichten darf…dann sollen politische Parteien auch nicht mehr über Landes oder Bundespolitik berichten dürfen. 😉

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