21.06.2010

FDP julis wuppertal organspende

Förderung und Aufklärung bei Organspendeausweisen

Die JuLis Wuppertal (Junge Liberale) setzen sich für die Förderung von Organspendeausweisen und eine verstärkte Aufklärung ein. Um dies zu erreichen, sollen künftig an zentralen amtlichen Stellen, wie zum Beispiel bei der Vergabe von Personalausweisen oder Führerscheinen, den Bürgern Informationsmaterialien für Organspendeausweise mitgegeben werden.

Die JuLis Wuppertal (Junge Liberale) setzen sich für die Förderung von Organspendeausweisen und eine verstärkte Aufklärung ein. Um dies zu erreichen, sollen künftig an zentralen amtlichen Stellen, wie zum Beispiel bei der Vergabe von Personalausweisen oder Führerscheinen, den Bürgern Informationsmaterialien für Organspendeausweise mitgegeben werden.

Hierzu der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Oliver Steidle: „Die Spendebereitschaft ist in Deutschland weiterhin rückläufig. Zwar befürworten 70 % der Bundesbürger eine Organspende, aber nur 17 % verfügen über einen entsprechenden Ausweis. Die Bürger sollten auf diesem Wege mit dem Thema konfrontiert und damit sensibilisiert werden.“

Doch auch unter rein persönlichen Gesichtspunkten sehen die Jungen Liberalen in dem Organspendeausweis eine wichtige Verantwortung des mündigen Bürgers. Hat dieser nämlich zuvor nicht selbst festgelegt, ob ihm nach seinem Tod Organe entnommen werden dürfen, werden die Angehörigen mit dieser Entscheidung belastet.

Des Weiteren fordern die Jungen Liberalen die Aufklärung über dieses wichtige Thema in den Schulen. „Dieses sollte fester Bestandteil des Biologieunterrichts werden“, so Steidle. „Denn viele Menschen wissen überhaupt nicht, was die Rahmenbedingungen einer Organspende sind. Hier gibt es viele unnötige Ängste und Fehlinformationen – was sicherlich ein weiterer Grund ist, weshalb so wenige Leute einen solchen Ausweis besitzen.“

Die Jungen Liberalen möchten an die Mithilfe der Menschen untereinander appellieren. „Es ist schlimm, dass Menschen sterben müssen, die gerettet werden könnten. Jeder von uns könnte plötzlich in die Situation geraten, eine Organtransplantation zu benötigen.

In diesem Sinne sollten die Menschen sich für die gegenseitige Hilfe einsetzen. Auch das gehört zu einem starken Sozialstaat. Denn dieser kann nur von den Menschen selber geschaffen werden“, so der Vorsitzende abschließend.

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