GRÜNE: Regenwasserversickerung auf Privatgrund wird optimiert

Die Verwaltung legt in der kommenden Gremienrunde eine umfangreiche Drucksache vor, die Verbesserungen beim Umgang mit der Regenwasserversickerung auf privaten Grundstücken vorsieht.

Ulrich T. Christenn, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt:
„Der Klimawandel ist auch in Wuppertal zu spüren. Darauf müssen wir uns einstellen. Einerseits erleben wir schon jetzt sehr heiße Sommer mit Dürreperioden, auf der anderen Seite auch Starkregenereignisse bis hin zu Flutkatastrophen wie sie uns im vergangenen Jahr ereilt hat. Wuppertal muss zur Schwammstadt werden! Dazu hat die Verwaltung nun einen Vorschlag in die richtige Richtung gemacht.“

Bereits im vergangenen Jahr haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen den Antrag „Klimaschutz und Klimafolgenanpassung – jetzt! Klimaneutral bis 2035!“ beschlossen. In dem unter anderem die Verwaltung beauftragt wurde, Wuppertal zur Schwammstadt umzugestalten.

Eine der Maßnahmen auf dem Weg dahin ist die optimierte Möglichkeit der Regenwasserversickerung auf dem eigenen Grundstück. Zu diesem Bereich schlägt die Verwaltung nun Verbesserungen für die Grundstücksbesitzer*innen vor. Die Regenwassergebühren bei vorhandener Dachbegrünung und bei Versickerungsanlagen mit Überlauf sollen stärker ermäßigt werden. In Bereichen mit Mischwasserentsorgung soll eine Befreiung von dem Anschluss- und Benutzerzwang an das städtische Kanalsystem erleichtert werden. Gleichzeitig soll bei Grundstücksbesitzer*innen für die Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen geworben und bei neuen Erschließungen eine öffentliche Versickerung ermöglicht werden.

„Wir freuen uns, dass GRÜNE Ideen einer klimafreundlichen Stadtentwicklung hin zur Schwammstadt aufgegriffen werden. Ein gutes Zeichen, dass Ökologie, Klimaschutz und Hochwasserschutz in Wuppertal vorankommen,“ so Christenn abschließend.

 

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