Arbeiten in der Hitze oder Kälte

Durch die Veränderungen des globalen Klimas erfährt auch das Arbeiten im Freien bei Hitze eine zunehmende Bedeutung. Dies gilt insbesondere, wenn zeitgleich physische Arbeitsbelastungen abzuleisten sind, beispielsweise im Straßenbau und Baugewerbe oder in der Außengastronomie.

Ähnliches gilt auch für Tätigkeiten in wärmebelasteten Arbeitsräumen, z.B. wenn Beschäftigte neben erhöhten Temperaturen auch einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, wie in Spülküchen oder Wäschereien. Zugenommen haben auch die Beschäftigtenzahlen in Kältebereichen, z.B. in Arbeitsbereichen mit tiefgekühlten Lebensmitteln.

Für die Phänomene Hitze und Kälte in der Arbeitswelt wurde im Juli unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin die Leitlinie „Arbeiten unter klimatischen Belastungen herausgegeben, an der Prof. Dr.-Ing. André Klußmann und Prof. Dr.-Ing. Hansjürgen Gebhardt vom Institut ASER e.V. aus Wuppertal mitwirkten.

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