Liebert: Gastronomie ist notwendig für Stadtentwicklung

Bei einem Treffen der Grünen Bundestagsabgeordneten Anja Liebert mit den Wuppertaler Vertreter*innen des Dehoga waren die aktuelle Situation und die Chancen für die Zukunft Thema.

Anja Liebert (l.) mit Isabel Hausmann und Achim Brand (Dehoga).Anja Liebert (l.) mit Isabel Hausmann und Achim Brand (Dehoga). ©Grüne Wuppertal

 

„Stadtentwicklung ohne Gastronomie? Das geht gar nicht.“ Darüber sind sich Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land, und die Vertreter*innen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes einig.  Bei einem Treffen im Wuppertaler Luisenviertel mit Isabel Hausmann, stellvertretende Geschäftsführerin des Dehoga Nordrhein, und Wirt Achim Brand, kommissarischer Dehoga-Kreisvorsitzender Wuppertal, war die aktuell immer noch schwierige Situation der Gastronomie-, Hotel- und Clubszene Thema.

„Die Frage ist, wohin entwickeln sich die Innenstädte? Das Gesamtpaket muss stimmen, damit die Menschen hier gerne leben“, sagt Anja Liebert, die Mitglied im Bundesausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen ist. Die Gastronomie sei ein wichtiger Teil dieser Entwicklung, so die Wuppertalerin. Deshalb gebe es weiter Förderprogramme, gerade auch für Zentrenkonzepte.

Die Neuausrichtung der Rathaus-Galerie, in die bekanntlich in Zukunft die Bergische Universität als Mieter einziehen wird, aber auch die Gastronomie eine größere Rolle spielen soll, sei ein gutes Beispiel, wie Flächen entwickelt werden könnten, sind Liebert, Hausmann und Brand überzeugt.

Aktuell kämpfen Kneipen, Restaurants & Co. aber  immer noch mit den Folgen der Corona-Krise. Dazu kommen die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die bereits für Verteuerungen sorgen. „Das hat in den letzten Tagen schon ganz enorm angezogen“, mahnt Hausmann.

Schwierig sei es auch weiterhin, Mitarbeiter*innen zu finden, berichtet Brand, der das Café du Congo betreibt. Er selbst habe noch Glück gehabt, viele Kolleginnen und Kollegen aber nicht. Hausmann betont: „Wir brauchen auch weiterhin Aushilfen. Aber wir müssen auch Werbung für den Ausbildungsbereich machen.“

Eine wichtige Forderung des Dehoga ist auch die dauerhafte Einführung des reduzierten Mindeststeuersatzes auf Speisen und Getränke über die Pandemie hinaus. Das habe der Gastronomie geholfen. „Und davon wurde auch einiges wieder reinvestiert, zum Beispiel in Umbauten“, so Hausmann und Brand.

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