Die Fluthilfen dürfen nicht weiter auf sich warten lassen!

Schnell und unbürokratisch sollte sie sein: Die finanzielle Hilfe ...

Schnell und unbürokratisch sollte sie sein: Die finanzielle Hilfe für die von der Flut im Juli betroffenen Menschen. Die Realität in den von dem Starkregenereignis massiv heimgesuchten Regionen und Städten, so auch Wuppertal, sieht allerdings vielfach anders aus.

 

Der Bund stellte ein Milliardenprogramm auf die Beine, die Länder sollten sich um die Antragsmodalitäten und die Auszahlung kümmern. Jedoch warten immer noch viele betroffene Menschen auf die Gelder. Selbst Eingangsbestätigungen und Bescheide lassen auf sich warten und schon die praktische digitale Antragstellung erweist sich für manche, insbesondere ältere Menschen, als unüberwindbare Hürde. Die Diakonie und die Caritas in Wuppertal berichten eindrucksvoll von den Schwierigkeiten, die sich bei der Anforderung der Hilfsgelder ergeben.

 

Dazu die Wuppertal Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann:

 

„Diese verzögerte und erschwerte Hilfe für die Geschädigten der Flut kann und darf so nicht bleiben! Wir haben den Menschen versprochen, dass wir sie zumindest beim Ausgleich ihrer materiellen Schäden weitreichend und vor allem zeitnah unterstützen. Und nun wird in der Praxis ein Antragshindernislauf aufgebaut, der viele Menschen schier verzweifeln lässt, die ohnehin schon schwer getroffen sind. Da muss dringend Abhilfe geschaffen werden.

 

Die Antragsverfahren müssen vereinfacht werden, etwa indem Gutachten nachgereicht werden können und die notwendigen Unterlagen bei Antragseinreichung radikal reduziert werden. Es kann auch nicht sein, dass die Anträge nur ausschließlich über ein Onlineportal gestellt werden können. Auch klassische, analoge Antragsverfahren müssen möglich sein“, so die Abgeordneten.

 

„Wir fordern das Land auf, hier unverzüglich praxistaugliche Lösungen der Antragsstellung auf den Weg zu bringen, so dass die versprochenen finanziellen Hilfen auch tatsächlich die Menschen erreichen. Sie müssen planen und eine neue Lebensperspektive aufbauen können.

 

Ebenso die Stadt Wuppertal ist gefordert, nicht nur Wohlfahrtsverbände mit der Unterstützung der betroffenen Menschen zu beauftragen, so wertvoll diese Hilfe auch ist, sondern die Stadt muss ihrerseits Ressourcen und Personal für eine zentrale Anlaufstelle zur Unterstützung der Flutgeschädigten zur Verfügung stellen.“

 

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