27.07.2021

Hochwasserschäden: Auch die Kultur braucht Hilfe

Nach der pandemiebedingten Schließung des Opernhauses sind die Hochwasserschäden am Opernhaus eine weitere Belastungsprobe für die gesamte Kulturszene unserer Stadt.

„Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser schreiten in Wuppertal weiter voran. Fest steht, dass gerade die Betroffenen in Beyenburg, in der Kohlfurth und den weiteren überfluteten Stadtgebieten noch längere Zeit mit den Folgen und deren Beseitigung werden leben müssen. Dankbar bin ich, dass auch in unserer Stadt eine große Hilfsbereitschaft tatkräftig gezeigt wurde. Von den städtischen Gebäuden, die durch das Hochwasser beschädigt wurden, ist das Opernhaus nach der ersten Sichtung der Schäden am stärksten betroffen. Stand jetzt, müssen hier Schäden in Höhe von geschätzten 10 Mio. Euro beseitigt werden. Nach der pandemiebedingten Schließung des Opernhauses ist dieses eine weitere und enorme Belastungsprobe für die Kulturschaffenden und die gesamte Kulturszene unserer Stadt“, erklärt Heiner Fragemann, erster Bürgermeister und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Sabine Schmidt, Stadtverordnete und Mitglied im Kulturausschuss, führt weiter aus: „Wir fordern auch angesichts der Schäden im Opernhaus, dass die von der Landesregierung angekündigten strukturellen Hilfen für die Kommunen jetzt konkretisiert werden. Vereinfachte Vergabeverfahren, wie sie Thomas Kutschaty, Vorsitzender der NRWSPD und der SPD-Landtagsfraktion, gefordert hat, sollten ein Teil der angekündigten strukturellen Hilfen sein. Kommen diese Hilfen nicht, bleibt zu befürchten, dass das Licht im Opernhaus auch in der kommenden Spielzeit und darüber hinaus dunkel bleibt.“

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