20.04.2021

Frische Piktogramme zeigen den richtigen Weg

Ob diese Maßnahme hilft, den Streit zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden?

All zu oft ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern auf den Gehwegen der Berliner Straße gekommen. Anlass dafür dürfte die in der Vergangenheit kaum erkennbare Fahrspur für Radfahrer auf den Gehwegen gewesen sein. Zweifel kamen auch deshalb auf, weil zu Beginn des für die Radfahrer vorgesehenen Weges kein Verkehrsschild auf diesen Teil des für Radfahrer reservierten Radweges hinwiesen. Oder fehlt diesem Straßenabschnitt die für Radwege zwingend erforderliche Mindestbreite?

Egal: Die jetzt hell leuchtenden frisch aufgetragenen Piktogramme sollten für jeden Verkehrsteilnehmer eindeutig sein. Es bleibt zu hoffen, dass gegenseitige Rücksichtnahme zu einem konflikfreien Miteinander führt.

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Kommentare

  1. M. Kerk sagt:

    Zufällig heute gefahren. Die freigegebenen Gehwege der Berliner Str. sind ab Wichlinghauser Str. ostwärts nach wie vor nicht zu empfehlen. Westwärts sind sie gar nicht für den Radverkehr geeignet. Mit oder ohne Piktogrammen: Konflikte mit dem viel zu dichten Fußgängerverkehr zzgl. Abbiegeverkehr gibt es alle 100 Meter. Das ist für alle Beteiligten eher unangenehm.

    Wer gerne schneller als 15 km/h fährt, ist auf der Fahrbahn besser unterwegs.

  2. Susanne Zweig sagt:

    Es gibt eine Tabelle, die in allen techn. Regelwerken der Radverkehrsplanung so oder so ähnlich vorkommt:
    https://www.stvo2go.de/wp-content/uploads/zeichen-240-einsatzgrenzen.png

    Darin steht, dass eine gemeinsame Verkehrsführung von Rad- und Fußverkehr je nach Verkehrsbelastung bestimmte Mindestbreiten erfordert. Bei 100 Radfahrern und Fußgängern pro Spitzenstunde soll die Wegbreite z.B. mind. 3 Meter betragen.

    Bei mehr als 175 Radfahrern und Fußgängern pro Spitzenstunde (nach RAST sogar nur 150 bei max. 50 Radfahrern) sollte man die gemeinsame Wegführung bleiben lassen, wenn man Konflikte verhindern will.

    Da nützen also weder frische Piktogramme noch Appelle an die gegenseitige Rücksichtnahme. Das ist auch kein politisches Thema, sondern allein eine Frage sachgerechter Planung.

    Die Berliner Str. ist eine ziemlich belebte Geschäftsstraße. Hat dort (vor Corona) überhaupt mal jemand die Spitzenbelastung ausgezählt?

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