09.02.2021

Schaeffler zeigt die Fratze des Neoliberalismus

Der Vorschlag von Schaeffler Technologies AG & Co. KG am Standort Wuppertal, 25 Arbeitsplätze bestehen zu lassen, ist inakzeptabel.

Zu dem sogenannten Standortsicherungskonzept der Schaeffler Konzernleitung, was eigentlich eine Schließung des Standortes Wuppertal bedeutet, erklärt Servet Köksal, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Nachhaltigkeit und Vorsitzender der SPD Wuppertal:

„Der Vorschlag der Konzernleitung der Schaeffler Technologies AG & Co. KG am Standort Wuppertal, 25 Arbeitsplätze bestehen zu lassen, ist untreu und inakzeptabel. Es zeigt das neoliberale Vorgehen Schaefflers und die Einstufung von Beschäftigten als reine Produktionsfaktoren. Der Betriebsrat hingegen hat ein Konzept vorgelegt, mit dem rund 500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal erhalten werden können. Ein sogenanntes Traditionsunternehmen wie Schaeffler muss endlich begreifen, dass nicht nur die Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und die Standorte von diesem Unternehmen profitieren und profitiert haben. Nein, auch die Unternehmen haben über Jahrzehnte profitiert. Alles das, was Schaeffler ist, wurde letztendlich durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen. Auch in Wuppertal. Als SPD unterstützen wir auf allen Ebenen den Kampf der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um den Schaeffler Standort Wuppertal.“

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Kommentare

  1. Wolf sagt:

    Der Rüstungsetat der Bundesrepublik ist auf Rekordniveau gepäppelt worden. Warum hat die SPD zugestimmt? Das Geld fehlt jetzt für Sozialausgaben.

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