Tanzzentrum: Nicht um jeden Preis

„DIE LINKE im Rat hat alle bisherigen Beschlüsse zum Pina Bausch Zentrum mit getragen“, erklärt Bernhard Sander, Stadtverordneter der Ratsfraktion DIE LINKE.

Er erinnert daran, dass Leerstand und drohender Verfall des Schauspielhauses, in dem nun das Tanzzentrum errichtet werden soll, aufgrund der von CDU und SPD gebrochener Versprechen und aufgehobenen Ratsbeschlüssen in diesem prekären Zustand ist.

„Hätte man Anfang der 2000-er Jahre nach dem Opernhaus zugig weiter das Schauspielhaus renoviert, wären die Baukosten für die Stadt vermutlich überschaubar geblieben. Jetzt droht eine Kostenexplosion. Wir werden unsere Zustimmung daran messen, ob eine konsensfähige inhaltliche Konzeption entwickelt werden kann, insbesondere für das Bürgerforum Wupperbogen. Eine Katalysatorfunktion, von der Oberbürgermeister Schneidewind blumig redet, kann die Einrichtung erst entwickeln, wenn die entsprechenden Reagenzien zusammenkommen.“

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Kommentare

  1. Die Überschrift der Pressemitteilung ist leider mißverständlich.
    DIE LINKE im hat sich dabei auf ein Zitat von Dr. Slawig aus der WZ vom 2. Dezember 2020 bezogen, der in Erwägung zieht, dass das Tanzzentrum nicht entsteht.
    „Im Anschluss werde der Stadtrat dann mit einem sogenannten Finanzierungsbeschluss abwägen müssen, ob der Entwurf im finanziellen Rahmen von 84 Millionen Euro umsetzbar sei. In diese Summe sei die laufende Baukostensteigerung bereits eingerechnet. Doch bis dahin könne noch viel geschehen. ‚Sollten die Kosten steigen, dann legen wir entweder etwas drauf oder wir machen es nicht‘, so Slawig.“

  2. A. Qwertz sagt:

    Zum Glück braucht man die Linke für solche Entscheidungen nicht.

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