09.07.2020

Bernhard Sander schwebebahn

DIE LINKE bezweifelt den Nutzen eines Sonderausschusses zur Schwebebahn

„Die LINKE wird sich an diesem Getöse nicht beteiligen“ sagte Bernhard Sander für seine Fraktion

zum Vorschlag der CDU und der Grünen, einen Sonderausschuss des Rates einzurichten, um die Ursachen des Stillstandes der Schwebebahn zu aufzuklären. „Die CDU sitzt ebenso wie die SPD mit drei Vertretern im Aufsichtsrat der WSW mobil. Sie könnten ja schon mal mit der Aufklärung über ihre eigene Tätigkeit beginnen.“

Die Schwebebahn ist wesentlicher Bestandteil unseres öffentlichen Nahverkehrs. Alle seien sich deshalb damals einig gewesen, dass keine Museumsbahn nachgebaut werden sollte. Um wirklich auf dem heutigen Stand der Technik zu sein, mussten moderne Bauteile neu kombiniert werden. Es hat nur einen einzigen Anbieter gegeben, der seinerzeit bereit war, das technische Unikat Schwebebahn neu zu bauen, erinnert Sander. „Es ist Sache der technischen Gutachter und eventuell von Gerichten, festzustellen, wer wofür Verantwortung trägt.“ In der Frage der Bruch-Mauer am Döppersberg haben sich die CDU wie die Grünen geweigert, die politische Verantwortung zu klären, bevor die Gerichte geurteilt haben.

Bei der Kalksandsteinmauer konnte hingegen ein Fachmann nach bloßem Augenschein erkennen, dass die Mauer nicht entsprechend der Regeln der Technik errichtet wurde. 

Sander forderte die CDU auf, sich jetzt konstruktiv zu seinem Vorschlag einer Umweltspur auf der Talachse zu verhalten, um die Mobilität von 80000 Menschen im Alltag zu gewährleisten. Dieser Vorschlag sei von Grünen und dem Bündnis „Mobiles Wuppertal“ positiv aufgegriffen worden.

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