11.12.2019

Bergische Universität Wuppertal Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Förderung für das Arbeitsbündnis

DFG-Forschungsgruppe unter Leitung der Bergischen Uni um drei Jahre verlängert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängerte die Förderung für das Arbeitsbündnis unter Leitung der Bergischen Universität Wuppertal nun um weitere drei Jahre.

DFG-Forschungsgruppe unter Leitung der Bergischen Uni um drei Jahre verlängert International und interdisziplinär: In der Forschungsgruppe „The Epistemology of the Large Hadron Collider“ untersuchen Wissenschaftler*innen aus drei Nationen die Forschungen am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN in Genf mit dem Teilchenbeschleuniger „Large Hadron Collider“ (LHC) aus philosophischer, historischer und soziologischer Sicht.

Philosoph*innen, Physiker*innen, Soziolog*innen und Wissenschaftshistoriker*innen von sieben Universitäten aus Deutschland, Österreich und den USA arbeiten bereits seit drei Jahren gemeinsam in der Forschungsgruppe. Für die zweite Runde stellt die DFG zusammen mit dem Österreichischem Wissenschaftsfond FWF rund 2,39 Millionen Euro zur Verfügung.

Von der Bergischen Uni sind die Professoren und Mitglieder des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) Dr. Radin Dardashti (Philosophie), Dr. Gregor Schiemann (Philosophie), Dr. Erhard Scholz (Mathematikgeschichte) und Dr. Christian Zeitnitz (Physik) als Projektleiter beteiligt. Für die Bearbeitung ihrer Fragestellungen erhalten sie gemeinsam rund 850.000 Euro Fördergelder von der DFG. Prof. Schiemann und Prof. Zeitnitz leiten die Forschungsgruppe in den nächsten drei Jahren. „Die Fortführung der DFG-Forschungsgruppe ist eine folgerichtige Anerkennung für die bisherigen Resultate dieser Spitzenforschung im interdisziplinären Bereich – eine Kooperation, die auch in ihrer Zusammensetzung etwas Besonderes ist“, betont Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.

Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen den Geisteswissenschaften und der Physik steht die Frage, auf welchen Grundlagen die Teilchenphysik umfassendere und fundamentalere Theorien von der Natur entwickeln kann und welche neuartigen Prinzipien der Wissenschaftsentwicklung dabei verwendet werden können. Ein Beispiel: Mit den riesigen Messeinrichtungen am LHC sammeln 10.000 Physiker*innen Trillionen von Daten. Allein daraus ergibt sich die Frage, wie neue Erkenntnisse in einem so komplexen Forschungsumfeld erzeugt werden können.

„In der Teilchenphysik trifft dieses komplexe Umfeld auf das Streben nach einer möglichst einfachen und umfassenden Beschreibung der Natur. Die Zusammenarbeit zwischen MEDIEN-INFORMATION Verantwortlich: Dr. Maren Wagner, Pressereferentin Pressestelle Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal, Raum B.07.01-03 Telefon 0202/439-3047, -2405 presse@uni-wuppertal.de www.presse.uni-wuppertal.de 11. Dezember 2019 beteiligten Physikern und Philosophen ermöglicht neue Zugangsweisen zum Verständnis physikalischer Erkenntnisse“, erklärt Prof. Schiemann die Idee der Forschungsgruppe.

Quelle: Bergische Universität Wuppertal

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