27.11.2019

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Künstliche Intelligenz und das Arbeiten in der Blackbox

Was ist eigentlich Künstliche bzw. Artifizielle Intelligenz? In den Verlautbarungen rund um die sogenannte KI bzw. AI und ihre Folgen für die Arbeitswelt gibt es ein bemerkenswertes Wirrwarr.

Aufklärung dazu lieferte Dr. Michael Bretschneider-Hagemes beim 144. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität Wuppertal. Nach der begriffliche Einkreisung des Gegenstandes ging es um die prognostizierten Folgen für die Arbeitswelt: KI-Anwendungen würden sich von bisherigen Technologien durch Attribute wie menschzentrierte Assistenz und Autonomie unterscheiden, was gemeinsam im Plenum analysiert wurde.

Plenum im Hettinger-Saal am 19. November 2019 beim 144. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium in Wuppertal.

Unter der Überschrift „Arbeitssystem Blackbox“ sind dann bereits verbreitete Anwendungsfelder von KI im Betrieb und deren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen vorgestellt worden. Hierzu wurde per Skype-Zuschaltung mit Dr. Keshav Chintamani, Gründer von Tractonomy Robotics in Kortrijk (Königreich Belgien), diskutiert.

Wie ergonomische Einzelsachverhalte zur Gestaltung von Arbeitssystemen entscheidungsrelevant aufeinander aufgebaut, simuliert oder autonom abgestimmt werden können, bringt Systementwickler über die Digitalisierung zur Künstlichen Intelligenz. Jedoch wird allzu häufig ohne vorherige Ziel-, Prozess- und Ergebnisvorstellungen eine ‚New Work‘ gestaltet. Dies kann für Beschäftigte und Betriebe zu nachteiligen Flexibilisierungsauswirkungen und zur Atomisierung von Arbeitsanforderungen führen.

Um so stärker werden sich die Veranstalter im Zuge der fortschreitenden Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt sowie dessen Anreicherung um Künstliche Intelligenz zukünftig noch stärker mit der Entwicklung und Anwendung arbeitswissenschaftlicher Verfahren und Methoden sowie der menschengerechten Gestaltung dieser Arbeitsbedingungen beschäftigten.

An der Abendveranstaltung beteiligten sich rund 50 Fachleute aus dem Bergischen Städtedreieck – Wuppertal, Solingen und Remscheid – sowie darüber hinaus nahmen Organisationsvertreter*innen aus Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Haan, Hagen, Herdecke, Köln, Leverkusen, Mettmann, Mönchengladbach, Monheim, Siegen, Sprockhövel und Velbert am Kolloquium teil.

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