26.11.2019

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Lebenshilfe Wuppertal: „Der Adventsmarkt ist besonders“

Rund 1.000 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zur Lebenshilfe Wuppertal.

„Das ist der schönste Weihnachtsmarkt, den ich kenne“, freute sich Ralf Dahm bei der Eröffnung des Lebenshilfe-Adventsmarktes am Samstag. Fröhlich lief der Mann über den Basar und verkaufte Lose für die Tombola. Viele Nachbarn, Freunde, Verwandte strömten zur Lebenshilfe in die Heidestraße in Cronenberg.

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Rund 1.000 Besucher waren am Wochenende gekommen, stöberten an den Ständen, kauften kleine Geschenke für die Weihnachtszeit oder leckere Plätzchen und selbstgemachte Marmelade. Mit „Fröhliche Weihnacht“ eröffnete der Lebenshilfe-Chor den Adventsmarkt. Seit rund 15 Jahren gehört der Auftritt des Chors zum festen Bestandteil des Weihnachtsmarktes. „Ich habe damals beim Garten- und Landschaftsbau der Lebenshilfe zusammen mit Darko Slekovec-Mengel Obstbäume beschnitten und dabei haben wir gesungen“, erzählte Jörg Lemmer, der von Anfang an Mitglied des Chores ist. So entstand die Idee, den Lebenshilfe-Chor unter Leitung von Slekovec zu gründen. Jetzt freute Lemmer sich wie jedes Jahr auf den Auftritt beim Adventsmarkt.

Gerade wegen solcher und ähnlicher Geschichten ist die Atmosphäre des Adventsmarkts der Lebenshilfe besonders. Egal ob Menschen mit oder ohne Behinderung, ob alt oder jung, ob Bürgermeister, Sozialdezernent oder Losverkäufer – alle feierten unkompliziert zusammen. „Deshalb komme ich jedes Jahr gerne wieder“, bestätigte Oberbürgermeister Andreas Mucke beim diesjährigen Besuch bei der Lebenshilfe. Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt fügte hinzu: „Dass der Adventsmarkt besonders ist, das war schon so, als ich noch Zivildienstleistender bei der Lebenshilfe war.“

Bei weihnachtlichen Liedern wurden an den liebevoll dekorierten Ständen handgefertigte Produkte und originelle Weihnachts-Mitbringsel angeboten. Da gab es zum Beispiel selbstgemachten Holunderbeerlikör, selbstgestrickte Strümpfe und Patchworkdecken vom Mütterkreis, Weihnachtsgestecke und die von der Justizvollzugsanstalt Simonshöfchen aus Holz gefertigten Krippen, Laternen und Elche. Wer ein schönes Weihnachtsgeschenk suchte, der hatte eine große Auswahl. Wie in den Jahren zuvor waren die handgefertigten Seifen aus der Lebenshilfe-Werkstatt wieder sehr gefragt. Da gab es duftende Engel, Sterne, Rentiere oder Tannenbäume als Seife, allesamt wunderbar duftend in verschiedenen Farben.

„Der Adventsmarkt ist nicht nur schön. Er zeigt auch, was Menschen mit Behinderung zu leisten imstande sind“, sagte Geschäftsführer Stefan Pauls. Monate zuvor hatten bei der Lebenshilfe die Arbeiten für den Adventsmarkt begonnen. Es wurden Stände aufgebaut, Engel gebastelt, Papiertüten mit Weihnachtsmotiven gestanzt und Plätzchen gebacken. „Die Mitarbeiter der Lebenshilfe machen durch ihre Arbeit und ihren Einsatz den Adventsmarkt möglich“, so Peter Plenker, Vorsitzender der Lebenshilfe.

Die glücklichen Gesichter von Jörg Lemmer, Ralf Dahm und vielen anderen Besuchern zeigten: Der Adventsmarkt war auch in diesem Jahr wieder gelungen.

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