15.08.2019

„Tal.Markt“ Energieversorgung Klimaschutz Ökostrom SPD WSW WSW Wuppertaler Stadtwerke

Vor-Ort-Information am Schepershof über Tal.Markt der WSW

"Woher kommt der Ökostrom, den ich verbrauche? Diese Frage kann der Tal.Markt zuverlässig beantworten"

Bei einem Besuch des Bauernhofs ‚Schepershof‘ im Windrather Tal in Velbert-Neviges informierten sich Mitglieder der Wuppertaler SPD-Ratsfraktion über den Tal.Markt der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Der Hof liefert seit einiger Zeit Ökostrom für den Tal.Markt. „Dass der Bio-Bauernhof, neben seinen Lebensmitteln aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft, nun auch Ökostrom aus Wind und Sonnenenergie anbietet, ist ein tolles Beispiel für innovativen und umfassenden Klimaschutz“, erklärt der Stadtverordnete Frank Lindgren, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Über den Tal.Markt, ein Handelsplatz für Ökostrom, können die Kunden den Ökostrom von Produzenten aus ihrer Region beziehen und sogar den Strommix selber festlegen. „Die wichtigen Klimaschutzziele, mehr Strom aus regenerativen Energien anzubieten und die Förderung regionaler Anbieter, um lange Transportwege zu vermeiden, sind im Konzept des Tal.Marktes hervorragend verknüpft“, so Frank Lindgren weiter.

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Der Schepershof liefert aus seiner Windkraftanlage und den 112 Modulen einer Photovoltaikanlage pro Jahr ca. 50.000 kWh Strom für den Tal.Markt. „Ende 2017 sind wir mit dem Tal.Markt als weltweit erstem Blockchain-basiertem Handelsplatz für Ökostrom eines kommunalen Energieversorgers gestartet. Zu Beginn stand u.a. die Fragestellung, was mit den Anlagen passiert, die in nicht allzu großer Ferne aus der EEG-Umlage-Förderung (Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energie) herausfallen. Diese Anlagen liefern ja nach wie vor Strom, müssen aber für den Betreiber weiterhin wirtschaftlich sein. Mit dem Tal.Markt haben wir damit eine Antwort gefunden und erhalten Anfragen für diesen von uns entwickelten Handelsplatz aus der ganzen Welt“, so Andreas Brinkmann, Marketing und Vertriebsleiter der WSW Energie & Wasser AG.

„Wir konnten einen Einblick in die Zukunft der Energieversorgung erhalten. Wenn mir wichtig ist, wo mein Biofleisch produziert wird, oder ob meine Kleidung auch fair gehandelt ist, dann stelle ich mir konsequenterweise auch die Frage: Woher kommt der Ökostrom, den ich verbrauche? Diese Frage kann der Tal.Markt zuverlässig beantworten, das finde ich durchaus richtungsweisend“, erklärt Frank Lindgren abschließend.

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