01.07.2019

Flache Füchse, Frösche, Vögel

Täglich werden Wirbeltiere, die mit dem Tierschutzgesetz geschützt werden sollten, von rücksichtslosen Autofahrenden getötet.

Kinderzeichnung eines EgallosauriersDer Egallosaurus sagt dazu: Egal! – Sei kein Egallosaurus – ©Bo Greiling

Seit einem Jahr dokumentiere ich auf der Plattform https://roadkill.at/ Tiere, die unter die Räder gekommen sind. Tiere, deren Habitat durch Verkehrsbauwerke zerschnitten wurde und  von denen durch die rücksichtslose Autonutzung nicht mehr viel mehr als ein feuchter Haufen Matsche auf versiegeltem Boden übrig geblieben ist.

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Das ist nicht schön. Das macht keinen Spaß. Das ist bitter. Auf dem Weg zur Arbeit werde ich täglich damit konfrontiert, welche Fauna mich umgibt, nur leider plattgewalzt und tot.

Meine Bilanz erfasster toter Wirbeltiere auf Wuppertaler Boden zwischen dem 01. Juli 2018 und dem 01. Juli 2019:

Anzahl Tierart
87 Amphibien
31 Vögel
20 Säugetiere
3 Reptilien

Etwas ausführlicher beschreibe ich das letzte Jahr auf meinem Blog, Fotos gibt es erst bei Aufruf der Links in diesem Artikel – so  als Triggerwarnung für die Zartbesaiteten – also die, die Fleisch essen und dabei ausblenden können, was in einem Schlachthaus passiert. Das ist so ähnlich wie das, was alltäglich auf den Straßen passiert, nur dass das uns umgebende „wilde“ Leben nicht extra dafür gezüchtet wurde, sondern nur noch zufällig da ist. Fragt sich, wie lange noch.

Mitdokumentieren können alle, die sich hier registrieren. Auch als App für iOS und android verfügbar.

 

Und wer offene Daten mag: hier die Version zum Herunterladen der Daten im Komma-Getrennten-Format (csv)  roadkill-spots_westrad_opendata

 

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