04.06.2019

15. Juni – Workshop Kräuterspirale im Inselgarten

Die Kräuterspirale des Inselgartens wurde 2015 angelegt und Bedarf einer Überarbeitung und teilweisen Neubepflanzung. Wir nehmen dies zum Anlass das aus der Permakultur stammende Konzept der Kräuterspirale in einem Workshop vorzustellen und anschließend praktisch umzusetzen.

Habt Ihr auch eine Vorliebe für Tee oder Kaffee und Sitzplätzen im Garten? Rundum duftend, Insekten zuschauen und gemeinsam tun, was das schönste ist – Nektar und ein gutes Getränk schlürfen?

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Hier wurde sie geweckt, die Seele des Gartens und die der vorbeigehenden Menschen. Ausgehend vom Bau der Kräuterspirale ist er entstanden Wuppertals schönster urbaner Garten mitten in der Stadt. Eine Quelle der Inspiration, der Begegnung, der Entspannung und der ewigen Lust, weiter zu machen an der Gestaltung des eigenen Paradieses. Es ist so einfach, wenn man erst einmal angefangen hat. Und auf jedem Stückchen Erde machbar.

Wie – das wollen wir Euch zeigen am
Samstag, 15. Juni von 10 – 16 Uhr
im Inselgarten an der Diakoniekirche im Mirker Quartier.

Um Anmeldung per E-Mail wird bis zum 14. Juni gebeten:
inselgarten@wuppertals-urbane-gaerten.de

Der Workshop ist kostenfrei, um Spenden zugunsten des Inselgartens wird gebeten!

Ein Workshop mit Nadja Hildebrand (Bergische Gartenarche) und Michael Felstau (Permakulturhof Vorm Eichholz)

Die Kräuterspirale

Die Kräuterspirale ist ein ansprechendes Hochbeet mit Steinmauern in sonniger Lage . Es ermöglicht auf kleinem Raum Standortansprüchen von Kräutern aus verschiedenen Klimazonen gerecht zu werden. Mit ihr können die natürlichen Bedürfnisse der Kräuter, wie unterschiedliche Bodenverhältnisse, Temperatur und Feuchtigkeit aus den verschiedenen Klimagebieten auf kleinstem Raum nachempfunden werden. Die Beetfläche der Kräuterspirale wird durch eine sich spiralig in die Höhe schraubende Mauer vergrößert, die die Sonnenwärme speichert und an die Pflanzen abgibt. Am Fuß der Kräuterspirale befindet sich ein Wasserbecken, das zusätzlich Wärme speichert und reflektiert.

Dieses sich nach oben windende Beet wird mit unterschiedlichem Füllboden ausgestattet. Es entstehen folgende Bereiche:

  1. Wasserzone: feucht und nass durch den Miniteich, bei dem es darauf ankommt eine Verbindung zur Umgebung zu ermöglichen. Hier gedeihen Brunnenkresse, Bachbunge und Wasserminze, deren Wachstum allerdings besser durch einen Tontopf im Zaum gehalten wird.
  2. Feuchtzone: humusreich, sonnig und feucht, der Boden wird mit Komposterde angereichert. Hier wachsen Petersilie, Kerbel, Schnittlauch.
  3. Normalzone: Halbschattig, humos, trocken ideal für Zitronenmelisse, Pimpinelle.
  4. Mittelmeerzone: durchlässig, mager und trocken, eine gute Drainage wird durch Bauschutt als Füllmaterial unterstützt. Es wird Kalk mit untergemischt, denn hier wachsen die kalkliebenden Mittelmeerkräuter, wie Bergbohnenkraut, Thymian und Salbei.

Quelle: http://www.hof-herrenberg.de

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