02.05.2019

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Teilnehmer*innen gesucht für Filmprojekt zum Thema Solidarität

Ob gegen Gewalt, Diskriminierung, Sexismus, Klimawandel oder Hater – digital ist Solidarität schnell gezeigt. Und dann? Wir suchen junge Menschen bis 27 Jahre, die Interesse haben, Filme zum Thema Solidarität zu produzieren. Erstes Treffen: 10.5. um 17 Uhr

Bild hochgeladen. Hashtag gesetzt. Solidarität gezeigt. Ob gegen Gewalt, Diskriminierung, Sexismus, Klimawandel oder Hater – digital ist Solidarität schnell gezeigt. Und dann?

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In der heutigen Leistungsgesellschaft zählt mehr und mehr das Individuum. Wir sprechen von einer Ellenbogenmentalität, die durch Neid, Konkurrenzgedanken und Ängste befeuert wird. Gleichzeitig kämpfen viele mit ähnlichen Problemen und Zukunftsgedanken. Doch gemeinsame Sorgen schaffen noch keine gemeinsamen Kämpfe. Denn Solidarität benötigt Kollektivität. Der Mensch braucht den Austausch, um auf Gemeinsamkeiten mit anderen zu stoßen und gemeinschaftliche Kämpfe gegen Ungerechtigkeiten organisieren zu können.

Soziale Netzwerke bieten hierfür eine ideale Ausgangsplattform. Sie ermöglichen das Teilen von Kurz-Informationen, Statements und Positionierungen. Zweifellos genügt das nicht. Aktuell treiben die unterschiedlichsten Themen junge Menschen auch auf die Straße: gegen Rechtspopulismus, Wohnungskrise, Sexismus oder für höhere Löhne, Frieden oder Gleichberechtigung.

Das Thema Solidarität ist hochaktuell und komplex. Es ermöglicht den kritischen Blick auf Welt und Gesellschaft. Es werden Zukunftsvisionen sichtbar, Rückblicke möglich und Diskussionen eröffnet. Gleichzeitig solidarisieren sich auch Gruppen, deren Gedankengut und Grundwerte nichts mit den Ideen von Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung oder sozialer Teilhabe zu tun haben. Auch das soll in der Filmreihe in den Blick genommen werden.

Wir suchen junge Menschen bis 27 Jahre, die Interesse haben, Filme zum Thema Solidarität zu produzieren. Es können Kurzspielfilme, experimentelle Filme, Reportagen oder Dokumentationen entstehen. Wir unterstützen uns gegenseitig – Filmerfahrung ist nicht nötig.

In den Filmen soll auch eigenes solidarisches Handeln dokumentiert und hinterfragt werden. Mögliche Fragen können sein: Wo und wie entstehen Möglichkeiten für Solidarität? Mit wem oder gegen wen solidarisierst du dich? Wie kann ein solidarisches Zusammenleben gestaltet werden? Im Alltag, virtuell, im Sport, beim Wohnen oder Arbeiten? Wie sehen konkrete solidarische Projekte aus? Wer kann mitgestalten und wer nicht?

Mögliche Schnittpunkte für Kooperationspartner können z. B. sein: eigene solidarische Projekte, die Auseinandersetzung mit Einsamkeit/Kollektivität oder ein Interesse an einem Filmworkshop mit dem Ausgangsthema Solidarität.

Die Filme sollen nach Fertigstellung im Kino präsentiert werden und über YouTube und auf DVD / als Streaming zur Bildung und Reflexion anregen.

Erstes Treffen für alle interessierten Teilnehmer*innen am 10.05.2019 um 17 Uhr im Medienprojekt Wuppertal, Hofaue 59, Wuppertal-Elberfeld.

 

Kontakt, weitere Infos und Anmeldung:

Medienprojekt Wuppertal, Yvonne Warsitz,
Tel: 0202 563 2647.
E-Mail: info@medienprojekt-wuppertal.de

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