05.02.2019

Bezirkssozialdienst Messerangriff polizei Staatsanwaltschaft Wuppertal

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal

Die Beschuldigte, die dringend verdächtig ist, am 04.02.2019 im Gebäude des städtischen Bezirkssozialdienstes in Wuppertal an der Uellendahler Straße auf ihren Ex-Mann und auf eine Mitarbeiterin der Behörde eingestochen zu haben, ist in eine Klinik eingewiesen worden

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Die 47-jährige Tatverdächtige befand sich zusammen mit ihrem 60-jährigen Begleiter und einer 39-jährigen Mitarbeiterin am 04.02.19 bei einem Beratungsgespräch in einem Büroraum, als die Beschuldigte unvermittelt mit einem Messer auf ihren Begleiter einstach und ihn schwer verletzte. Die Beschuldigte verletzte zudem die zu Hilfe eilende 39-jährige Mitarbeiterin schwer und einen weiteren Mitarbeiter leicht. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Wuppertalerin überwältigen und nahmen sie vorläufig fest. Rettungskräfte transportierten die Verletzten zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Die Beschuldigte wurde heute bei der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Wuppertal vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal ordnete das Amtsgericht wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte die Beschuldigte untersucht und festgestellt, dass sie psychisch krank ist und bei der Tat zumindest vermindert schuldfähig war. Die Ermittlungen zu der Tat und deren Hintergrund dauern an.

Quelle: Staatsanwaltschaft Wuppertal

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