16.11.2018

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FDP-Fraktion fordert Vorlage des Präventions- und Sicherheitskonzepts

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) fordert vom Oberbürgermeister Andreas Mucke, das Präventions- und Sicherheitskonzept für den Döppersberg schnellstmöglich vorzulegen und umzusetzen.

„Wie die meisten Wuppertaler freuen auch wir uns selbstverständlich auf die Eröffnung des neuen Busbahnhofs am Döppersberg in der kommenden Woche“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Dass aber zur Eröffnung von Mall und Busbahnhof kein Sicherheitskonzept vorliegt, ist ebenso unerfreulich wie unverständlich. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Wuppertal an dieser Stelle rund 160 Millionen Euro investiert und die Verwaltung vor drei bis vier Jahren angefangen hat, ein Präventions- und Sicherheitskonzept zu erarbeiten.“

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Die Freien Demokraten erhoffen sich, dass der neue Döppersberg durch das Präventions- und Sicherheitskonzept dauerhaft ein freundlicher und offener Ort bleibt und sich nicht ähnliche Probleme einschleichen, die vor dem Umbau für Unmut sorgten.

 

„Das von der Verwaltung vielfach zugesagte und bislang nicht vorgelegte Konzept scheint in den Mühlen der Verwaltung versandet zu sein. Dabei ist es so wichtig, dass nach der offiziellen Inbetriebnahme alle Beteiligten vernetzt zusammenarbeiten und sich Anwohner und Reisende gleichermaßen wohl und sicher fühlen“, so Schmidt.

 

Es wäre zum Zeitpunkt der offiziellen Eröffnung eines der größten Verkehrsknotenpunkte Wuppertals aus Sicht der Freien Demokraten nicht zu viel verlangt, wenn die Stadt einen praktikablen Plan hätte, wie sie sich zum Beispiel gegenüber Dealern und Drogenkonsumenten verhalten wird. „Wir fragen schon sehr, sehr lange: Gibt es eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Dealern und Drogenkonsumenten, ähnlich wie in Düsseldorf und wie stark muss und soll der Ordnungsdienst ausgebaut werden? Wie gewährleistet man von Seiten der Stadt, dass dem objektiven und subjektiven Sicherheitsempfinden der Nutzer gleichermaßen zu jeder Tages- und Nachtzeit Rechnung getragen werden kann?  Wie steht es um das Verhindern von Taschendiebstählen, Überfällen, Belästigungen an Bahngleisen oder Bushaltestellen?

 

Die Freien Demokraten sehen auch und gerade in Anbetracht des zur Eventlokation im Umbau befindlichen Bunkers und der noch vielen auch baulich bislang ungeklärten Fragen am Döppersberg, wie beispielsweise FOC und Seilbahn die Stadt in der Pflicht, schnellstmöglich tragfähige Ergebnisse zu präsentieren.

 

„Das Vorgehen der Verwaltung ist vollkommen unverständlich und der Oberbürgermeister gefordert, hier entsprechend Druck auszuüben“, so Schmidt abschließend.

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