25.04.2018

Arbeitsbedingungen Arbeitsgestaltung Arbeitswirtschaft Arbeitswissenschaft Bergische Universität Wuppertal Betriebliches Gesundheitsmanagement Demografischer Wandel Digitalisierung Ergonomie Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik Gesundheitsförderung Industrie 4.0 Institut ASER e.V. Sicherheitswissenschaft Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Studiengang Sicherheitstechnik Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck Wuppertal

Voraussetzungen der Entwicklung und Anwendung von Technik im Arbeitsprozess

Dieses Thema wurde am Dienstag den 17. April 2018 von Prof. Dr. Irene Raehlmann von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg beim 134. Sicher­heits­wissen­schaft­lichen Kolloquium in Wuppertal diskutiert.

„Beherrscht uns die Technik?“ – Angesichts der tatsächlichen oder vermeintlichen Macht der global agierenden IT-Unternehmen mit ihrem offensichtlich unersättlichem Datenhunger ist das eine aktuell intensiv diskutierte Frage. Doch neu ist sie nicht und reicht weit zurück, bis in die frühe Phase der Industrialisierung. Und mit ihr auch die Frage nach den Bedingungen für eine Beherrschbarkeit der Technik, d.h. ihrer sozialen, menschengerechten Gestaltung auch im Arbeitsprozess.

Mina-Knallenfalls-Denkmal in Wuppertal ©ASER, Wuppertal

„Mina Knallenfalls“ gehört zur Trias der „Wuppertaler Originale“ mit einem Denkmal von der Wuppertaler Bildhauerin Ulle Hees (1941-2012), welches am 7. Juni 1979 an der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld aufgestellt wurde. Die Kunstfigur Mina Knallenfalls entspringt dem Versepos „Mina Knallenfalls. Lewensgeschichte vam Mina Knallenfalls van äm selwer vertault.“, der um etwa 1874 vom Schriftsteller Otto Hausmann (1837-1916) aus Elberfeld geschaffen wurde. Es wird angenommen, dass die Vorlage für Mina Knallenfalls das Leben der Großmutter, Maria Wilhelmina Hausmann (geb. Maas), von Otto Hausmann war. So entstammt ‚Mina‘ aus dem Elberfelder Elendsquartier ‚Fuhr‘, das unterhalb der früheren Bundesbahndirektion (Döppersberg) direkt an der Wupper lag, also dem heutigen Islandufer, und arbeitete später als Weberin in einer industriellen Fabrik. Auch hierzu war der sehr interessante Beitrag von Prof. Dr. Irene Raehlmann perfomant.

An der Abendveranstaltung, parallel zum DFB-Pokal-Halbfinale, beteiligten sich über 30 Fachleute. Neben den Fachleuten aus dem Bergischen Städtedreieck – Wuppertal, Solingen und Remscheid – nahmen Organisationsvertreter/innen aus Aachen, Bochum, Dormagen, Düsseldorf, Essen, Gevelsberg, Haan, Köln, Meerbusch, Sprockhövel und Würselen am Kolloquium teil.

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.