05.03.2010

Carin Hell Jürgen Rüttgers Leonid Goldberg

Zwei Wuppertaler erhalten das Bundesverdienstkreuz

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat am 4. März den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an 15 Bürgerinnen und Bürger ausgehändigt, darunter zwei Wuppertaler.

In der Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei dankte der Ministerpräsident den Ausgezeichneten: „Der Staat braucht aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Gemeinwohl einsetzen und anderen ein Beispiel geben.“ Das „Verdienstkreuz am Bande“ erhielten die Wuppertaler Leonid Goldberg und Carin Hell.

Leonid GoldbergJürgen Rüttgers und Leonid Goldberg

Seit mehr als 30 Jahren ist Leonid Goldberg Mitglied der jüdischen Kultusgemeinde und seit 1993 ihr Vorsitzender. Es ist seinem Einsatz zu verdanken, dass sich die Mitgliederzahl der Jüdischen Kultusgemeinde von zunächst 60 Mitgliedern auf mehr als 2000 erhöhte. 1999 wurde auf sein Betreiben der jüdische Wohlfahrtsverband gegründet, dessen Geschäftsführung er übernahm. Ein besonderes Herzensanliegen war für ihn der Bau einer neuen Synagoge. Er begleitete das gesamte Projekt und gründete den Freundeskreis „Neue Synagoge“, deren Spenden die Verwirklichung des Projektes erst ermöglichten.

Carin HellJürgen Rüttgers und Carin Hell

Carin Hell steht mit allem, was sie tut, für ein besonderes Ausmaß an Mitmenschlichkeit. Bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand 2007 war sie Oberin der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen in Gelsenkirchen. 1996 wurde sie zur Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewählt. Von 2000 bis 2005 war sie ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Verbandes der Schwesternschaften des DRK. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Deutschen und dem Lettischen Roten Kreuz reiste sie in dieser Zeit mehrfach nach Lettland, um Pflegeeinrichtungen zu unterstützen. Auch in Burkina Faso begleitete sie Hilfsmaßnahmen des DRK. Aber auch im Club der Soroptimisten ist Frau Hell engagiert. Das internationale Frauen-Netzwerk setzt sich gegen die Unterdrückung von Frauen, für Menschenrechte und Frieden ein.

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Quelle: Staatskanzlei NRW
Fotos: Ralph Sondermann

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