01.12.2017

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„Autofreie Luisenstraße“ vor Umsetzung mit Anwohnern und Gastronomie abstimmen

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) fordert vor einer Umsetzung des beim Bürgerhaushalt drittplatzierten Projektes „Autofreie Luisenstraße“ eine umfassende Berücksichtigung der Interessen der Anwohner, der Gastronomen und Gewerbetreibenden.

„Wir begrüßen selbstverständlich, wenn Bürgerinnen und Bürger sich mit kreativen Projekten in die Haushaltsberatungen aktiv mit einbringen“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Jedoch haben wir beim Projekt „Autofreie Luisenstraße“ erhebliche Bedenken. Insbesondere die Anwohner und Gastronomen sehen eine komplett vom Autoverkehr befreite Luisenstraße mit großen Sorgen.“

Die Freien Demokraten befürchten, dass durch eine komplette Verbannung des Autoverkehrs die ortsansässigen Gewerbetreibenden in der Ausübung ihres Gewerbes und Anwohner in ihrer individuellen Lebensführung zu stark eingeschränkt werden könnten.

Schmidt: „Aus unserer Sicht muss vermieden werden, dass am Ende das Gegenteil dessen eintritt, was sich die Vertreter des Bürgerprojekts „Autofreie Luisenstraße“ erhoffen. Wir alle wünschen uns die Attraktivitätssteigerung der Luisenstraße. Hierzu sollten aber insbesondere auch die Interessen der Menschen berücksichtigt werden, die hier leben und arbeiten. Das erscheint uns beim Bürgerhaushaltsprojekt zu kurz gekommen zu sein.“

Das Luisenviertel und insbesondere die Luisenstraße ist nach Ansicht der FDP ein attraktiver Ort mit Altstadtcharakter und hoher Aufenthaltsqualität. Mit dieser sollte man entsprechend behutsam umgehen, damit der Charme und der einmalige Charakter des Viertels erhalten bleibt.

Schmidt: „Vor Umsetzung einer wie auch immer gearteten Maßnahme, wollen wir sichergestellt wissen, dass eine ausgewogene Berücksichtigung aller Interessen stattgefunden hat. Das ist aus unsrer Sicht bislang noch nicht der Fall. Wir müssen daher vermeiden, dass man mit einer vorschnellen Umsetzung einer Idee am Ende einen Fehler begeht, den wir am Ende bitter bereuen könnten.“

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