22.10.2015

Integration Integrationsrat Muslimische Friedhöfe

Nachgefragt: Planungsstand muslimischer Friedhof

„Die SPD-Ratsfraktion beantragt in der heutigen Sitzung des Integrationsrates einen Sachstandsbericht zum Planungsstand Muslimischer Friedhof."

„Die SPD-Ratsfraktion beantragt in der heutigen Sitzung des Integrationsrates einen Sachstandsbericht zum Planungsstand Muslimischer Friedhof. Auf dem Gelände des evangelischen Friedhofs Varresbeck soll dieser künftig in Nachbarschaft eines christlichen und jüdischen Friedhofs beheimatet sein. Der zum Betrieb notwendige muslimische Trägerverein wurde inzwischen gegründet“, erklärt Johannes van Bebber, Sprecher der SPD-Ratsfraktion im Integrationsrat.

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„Bereits vor der Novellierung des Bestattungsgesetzes in NRW im Jahre 2014 gab es aus der muslimischen Gemeinschaft in Wuppertal heraus den Wunsch nach einem muslimischen Friedhof. Anders als auf christlichen Friedhöfen gilt hier das sogenannte Ewigkeitsrecht, d.h. die Gräber werden nicht nach 25 Jahren aufgelöst. Mittlerweile lebt die zweite und dritte Generation von muslimischen Zuwandererfamilien hier in unserer Mitte. Wenn man Integration bis zum Ende durchdenkt, ist die Errichtung eines Friedhofes in muslimischer Trägerschaft nur ein logischer und konsequenter Schritt. Jetzt möchten wir wissen, wann dort konkret die ersten Bestattungen nach islamischer Tradition stattfinden können“, erläutert Helge Lindh, Vorsitzender des Integrationsrates, die Hintergründe.

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