23.09.2015

Die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten und die Rolle des Westens

Dr. Stephan Rosiny spricht am 1. Oktober im Kath. Stadthaus über die Verantwortung der westlichen Welt an den gewaltsamen Konflikten im Nahen und Mittleren Osten.

 

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Dr. Stephan Rosiniy

Dr. Stephan Rosiniy ©privat

Die Brutalität der Terrorakte sowohl im Nahen und Mittleren Osten als auch im Westen prägt den Diskurs über den Islam. Der Fokus bei der Frage nach den Ursachen richtet sich dabei in der Hauptsache auf den Islam bzw. die Instrumentalisierung des Islams als einer Religion, der im Besonderen das Gewalttätige inhärent zu sein scheint. Die Frage nach der Verantwortung der westlichen Welt – nach deren geopolitischer Verstrickung in die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten – rückt eher in den Hintergrund.

Doch genau diese Frage muss in den Blick genommen werden. Inwieweit gibt es eine Korrelation zwischen IS und der Invasion des Westens in den Irak 2003? Welche Bedeutung haben die im arabischen Raum nach dem zweiten Weltkrieg geführten sogenannten Stellvertreterkriege? Welche wirtschaftspolitischen und militärstrategischen Interessen nehmen Einfluss auf das Handeln des Westens im Nahen und Mittleren Osten?

Dr. Stephan Rosiny war Fellow des Arbeitskreises „Moderne und Islam“ am Wissenschaftskolleg zu Berlin und ist seit Mai 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Nahost-Studien in Hamburg. Zu seinen Forschungsthemen zählen u.a. der politische Islam, Religion und Gewalt sowie Gesellschaft und Kultur in arabischen Ländern.

In Kooperation mit der CityKirche Elberfeld (Alte Reformierte Kirche)

Do., 01.10.2015, 19:30 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal

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