15.11.2014

WSW

Kampf gegen Energiearmut: Wuppertaler Kühlschrank-Austausch Vorbild für Europa

Das Kühlschrank-Austauschprogramm der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ist jetzt auch auf EU-Ebene auf großes Interesse gestoßen.

Der „Council of European Energy Regulators (CEER)“, ein Zusammenschluss der nationalen Netzagenturen in Europa, hat in seinem Oktober-Report das Wuppertaler Kühlschrank-Austauschprogramm für einkommensschwache Haushalte als vorbildliches Projekt zur Bekämpfung von Energiearmut vorgestellt. Das Programm sei „sehr erfolgreich“ und werde auch in anderen Kommunen umgesetzt, heißt es in dem Bericht. Außerdem hebt der CEER hervor, dass das Austauschprogramm in erster Linie dazu diene, die betroffenen Haushalte vor immer höheren Außenständen bei ihrem Energieversorger zu bewahren, während die Stadtwerke selbst dadurch keinen direkten Profit erzielen.

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Das Kühlschrank-Austauschprogramm der WSW ermöglicht es Haushalten mit geringem Einkommen, alte Kühlschränke mit hohem Energieverbrauch durch moderne energieeffiziente Geräte zu ersetzen. Die neuen Kühlschränke werden in geringen Monatsraten abbezahlt, währen die Haushalte sofort ihre Stromkosten reduzieren können. Einen Teil der Anschaffung finanzieren die WSW dabei aus ihrem Klimafonds. Das Programm wurde 2012 von den WSW gemeinsam mit dem Umweltministerium NRW und der Verbraucherzentrale initiiert. Nutzer sind nicht nur Bezieher von Transferleistungen, sondern auch Rentner und Studierende.

Bisher haben die WSW im Rahmen des Austauschprogramms rund 120 alte Kühlschränke durch neue energieeffiziente Geräte ersetzt. Eine begleitende Studie ergab, dass die durchschnittliche Energieeinsparung pro Haushalt bei 308 Kilowattstunden pro Jahr lag.

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Quelle: WSW

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