30.10.2014

Staatsanwaltschaft

Schlag gegen mutmaßliche Müllschieber

Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft hat einen Exportbetrieb hochgenommen, von dem aus Elektroschrott illegal nach Afrika verschifft worden sein soll.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat am Donnerstag umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen gegen ein in Wuppertal ansässiges Unternehmen durchgeführt. Der Betrieb steht im Verdacht, im beträchtlichen Umfang Elektroschrott nach Afrika auszuführen.

In der letzten Zeit war Mitarbeitern des Zollamtes Wuppertal West wiederholt aufgefallen, dass sich in Seecontainern, die für den weiteren Transport nach Afrika bestimmt waren, Elektroschrott und alte Kühlschränke befanden, obwohl derartige Gegenstände einem Ausfuhrverbot unterliegen.

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50 Polizeibeamte sowie Kräfte des Zolls, des Umweltamtes und weiterer Dienststellen haben einen gegen das Unternehmen und dessen Verantwortlichen ergangenen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. Dabei konnten mehrere Seecontainer aufgefunden werden, die Elektroschrott enthalten.

Dem Beschuldigten droht wegen unerlaubtem Umgang mit Abfällen eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

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Quelle: Staatsanwaltschaft Wuppertal

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