29.09.2014

polizei

Augen auf und Tasche zu!

Langfinger sind auch im Bergischen Städtedreieck unterwegs. Die Polizei bietet am Mittwoch kostenlose Beratungen rund um das Thema Taschendiebstahl an.

Taschendiebstähle passieren überall da, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, z.B.

Aktuelle Stellenangebote:
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Haltestellen und Bahnhöfen
  • in Einkaufszentren mit Fußgängerzone
  • in Kaufhäusern, Supermärkten, Märkten aller Art
  • bei Großveranstaltungen, Messen, Volksfesten.

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Sichtbar getragene Wertgegenstände und offene Taschen erleichtern den Dieben die Tatausführung. Oft sind professionelle Täter am Werk, die sich verschiedener effektiver Tricks bedienen, um die Unachtsamkeit ihrer Opfer auszunutzen. Sie gehen meist in Teams von mehreren Personen arbeitsteilig vor: Einer lenkt das Opfer ab, der andere „zieht“ die Beute. Oft nutzen Taschendiebe vorhandenes oder selbst verursachtes Gedränge. Auch täuschen sie Notlagen vor oder geben sich hilflos, wobei Verständigungsprobleme diesen Eindruck verstärken. Die Geschädigten bemerken i.d.R. erst mit erheblichem Zeitverzug, dass sie bestohlen wurden. Daher ist die genaue Bestimmung des Tatortes schwierig und eine Täterbeschreibung eher die Ausnahme.

Opfer von Taschendiebstählen verlieren mehr als nur ihr Geld. Ausweise und Schlüssel wieder zu beschaffen, ist sehr aufwändig und teuer. Persönliche Gegenstände und Fotos sind häufig für immer verloren. Sensible Daten und persönliche Fotos im Smartphone fallen in unbekannte Hände. Im schlimmsten Fall werden Konto und Kreditkarte leer geräumt und mit dem Personalausweis Abonnements und Käufe getätigt.

Gemeinsam gegen Taschendiebe

Steigende Fallzahlen beim Taschendiebstahl sind für die Polizei NRW alarmierend und Grund, die Bevölkerung im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche vom 29.09. bis 05.10.2014 auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Wir möchten Sie am kommenden Mittwoch über die arglistigen Vorgehensweisen der Täter aufklären. Durch gestellte Situationen, in denen Polizeibeamte und ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater Visitenkarten in Handtaschen, Einkaufskörben oder Jackentaschen platzieren, werden die „vermeintlichen Opfer“ angesprochen und sensibilisiert. Des Weiteren erhalten die Menschen in persönlichen Gesprächen und durch Flyer Tipps rund um das Thema Taschendiebstahl.

Die Wuppertaler Polizei informiert am Mittwoch (1.10.) von 13:00 bis 17:00 Uhr an der  Alten Freiheit vor den City-Arkaden und  in der Rathausgalerie am Karlsplatz.

Weitere Informationen

Kriminalprävention und Opferschutz
Servicetelefon: 0202 284-1801
Fax: 0202 284-1808
E-Mail: k.praevention.wuppertal@polizei.nrw.de

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Quelle: Polizei Wuppertal

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