09.09.2014

Birgitta Radermacher polizei Salafismus salafisten

Birgitta Radermacher bleibt in Wuppertal

Verzichtet die Polizeipräsidentin wegen des Treibens der "Shariah Police" auf eine Kandidatur im Bonner OB-Wahlkampf? Diesen Endruck vermittelte sie zumindest in der WDR-Lokalzeit. In der Bonner CDU war zuvor jedoch deutliche Kritik an einer externen Kandidatin laut geworden.

„Ich möchte mich konzentrieren auf die Arbeit hier“, sagte Wuppertals Polizeichefin gestern (8. September) in der WDR-Lokalzeit und beendete damit alle Spekulationen, denen zufolge sie im nächsten Jahr für die Bonner CDU in den OB-Wahlkampf ziehen werde. Radermacher wolle sich auf ihre Arbeit in unserer Region konzentrieren, vor allem auf die Bekämpfung der Salafistenszene in Wuppertal. Das Treiben der „Shariah Police“ wertet sie als Anzeichen dafür, dass es der Polizei gelungen sei, die Islamisten insgesamt zurückzudrängen: „Deshalb wählen sie diesen Weg über die modernen Medien, um über solche Westen ins Gespräch zu kommen.“

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>> Zum Beitrag der WDR-Lokalzeit

Birgitta Radermacher, hier mit Oberstaatsanwalt Emil Brachthäuser, bleibt in Wuppertal.Birgitta Radermacher, hier mit Oberstaatsanwalt Emil Brachthäuser, bleibt in Wuppertal. © Polizei Wuppertal

Der „Bonner Generalanzeiger“ hatte allerdings gestern schon darüber berichtet, dass es in der Bonner CDU heftige Kritik am Verfahren der Kandidatinnenkür gegeben habe: „Wir haben Kandidaten mit wesentlich höherer Kommunalverwaltungskompetenz und einem deutlichen Bonner Bezug“, sagte CDU-Fraktiongeschäftsführer Georg Fenninger dem Blatt. Den Christdemokraten  soll besonders missfallen haben, dass die Kandidatin Radermacher von der Landespartei ins Spiel gebracht worden sei.

>> Zum Beitrag des „Bonner Generalanzeigers“

 

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Kommentare

  1. Manfred Bröcker sagt:

    Sehr geehrte Frau Rademacher,

    ich bin hocherfreut dass Sie sich für unser Wuppertal entschieden haben und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Glück und eine gute Amtszeit

    LG Manfred Bröcker

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