05.09.2014

B 7 fahrrad Fahrradverkehr Verkehrskonzept

B 7 Sperrung: Die Aue wird endlich zur Sackgasse

Die Stadt will die chaotische Situation am Robert-Daum-Platz entschärfen. Radfahrer können aber weiterhin die Strecke nutzen und die Aue in Richtung Westen durchfahren.

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Nachdem das Luisenviertel, vor allem die Friedrich-Ebert-Straße in den letzten Wochen insbesondere im nachmittäglichen Berufsverkehr zum Dauerstau-Punkt wurde, wird nun versucht, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Überwiegend entsteht der Stau durch den Versuch, über diese Strecke und eine Ausfahrt aus der Aue erst direkt am Robert-Daum-Platz den Rückstau auf der B 7 zu umgehen. Das führt aber zu einer miserablen Situation auf der Rechtsabbiegerspur, da hier zu viele Fahrzeuge aus verschiedenen Richtungen in den sowieso nicht abfließenden Verkehr auf der Briller Straße drängen.

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In der BV Elberfeld wurde am 3.9.14 beschlossen, die Aue nun zur Sackgasse zu machen. Die Ausfahrt in Richtung Robert-Daum Platz für PKW wird gesperrt. Die Ausfahrtmöglichkeit für Radverkehr bleibt bestehen.

Aus unserer Sicht ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Es wird aber die Problematik des Staus im Luisenviertel nicht lösen. Die PKW werden statt über die Aue nun an der Sophienstraße in den Stau auf der B 7 einfädeln. Um diesen Verkehr gänzlich aus dem Luisenviertel heraus zu halten wäre es notwendig, die Ausfahrt aus dem Viertel auf die B 7 nur deutlich näher an der Kasinostraße zu erlauben. Erst dann wird der Umgehungsverkehr durch die Friedrich-Ebert-Straße tatsächlich enden und nur noch Menschen mit Zielen vor Ort fahren hinein.

 

Grundsätzlich bleiben wir bei der bereits in der Vergangenheit geäußerten Kritik an der Konzeption, die Umgehungsstrecke Neumarktstraße überhaupt auszuschildern. Der Umleitungsverkehr muss viel weiträumiger um die Innenstadt herumgeführt werden. Gerade der „Flaschenhals“ Briller Straße limitiert die Leistungsfähigkeit so stark, dass jeder überregionale Verkehr aus dieser Zone herausgehalten werden sollte.

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