18.07.2014

Döppersberg ÖPNV Radverkehr Sperrung B 7

GRÜNE: Chance nutzen – auf Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen

Der Countdown läuft: am Montag wird die B7 am Döppersberg für voraussichtlich 3 Jahre gesperrt. Was auf den ersten Blick nach Chaos und Stau auf Wuppertals Straßen aussieht, bietet auf den zweiten Blick Chancen für einen umweltfreundlicheren Stadtverkehr.

„Wir hoffen sehr, dass sich die Autofahrer*innen schnell an die neuen Wege gewöhnen werden oder den Umstieg wagen, damit es nicht zu einem Verkehrskollaps kommt“, so Anja  Liebert, Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion. „Wir sehen die Sperrung der B7 gleichzeitig auch als Chance für eine Veränderung bei der Auswahl der Verkehrsmittel. Zur Zeit nutzen rund 60% der Verkehrsteilnehmer*innen in Wuppertal das Auto, um auch auf kurzen Strecken mobil zu sein. Ein sehr hoher Wert, der sich jetzt zugunsten von Bus, Bahn oder Rad verringern könnte. Am besten ist es, über den Dingen zu schweben, sich den Umbau von oben anzuschauen und gleichzeitig auf der Talachse bequem zum Ziel zu kommen. Die WSW mobil bieten samstags und an verkaufsoffenen Sonntagen das neue Ab-in-die-City-Ticket zum Preis von 6,50 €/Tag für bis zu 5 Personen an.

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Auch das Fahrrad ist schon längst fit für den Alltag. Der Sommer ist da, die Sonne scheint, wann, wenn nicht jetzt? Wer sich aufs Rad schwingt, fährt am Stau vorbei, hält sich fit und erlebt Wuppertal aus einer neuen Perspektive. Nähere Informationen dazu bietet der ADFC Wuppertal/Solingen auf seiner Homepage.

Wer nicht weiß, wie wunderbar und einfach es in Wuppertal ist, das Rad als Verkehrsmittel zu nutzen, sollte sich die Videos von talradler.de anschauen. Sie geben wichtige Tipps, auf welchen Routen Radlerinnen und Radler auf Wuppertaler Straßen ohne große Steigungen ans Ziel kommen.

Fazit: Freuen Sie sich auf den neuen Döppersberg, nutzen Sie jetzt die Chance und steigen um auf Bus, Bahn und Fahrrad.“

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    Sehr geehrte Frau Liebert,
    was auf den ersten Blick (Überschrift) mir sinnvoll erscheint, bietet auf den zweiten Blick wirklich nur Unverständnis. Dass „Diese Grünen“ mir jetzt auch noch das Döppersbergdrama schmackhaft machen wollen und noch das preiswerteste Tagesticket finden … dazu muss man wohl BerufspolitikerIn und nicht an bestimmte Tageszeiten gebunden sein?! Warum ausgerechnet „Diese Grünen“ das WSW-Ticket zum verkaufsoffenen Sonntag anpreisen, ist eine intelektuelle Leistung, die sich mir, der unregelmäßig den ÖPNV nutzt, verschließt. Statt des WSW-Konsumententicket hätten Sie vielleicht den Preis Einzelfahrscheine z. B. für die Preisstufe A angeben können. Da ist Autofahren oft preiswerter, zumindest wenn keine City-Parkgebühren anfallen. Und da schließt sich der Ihrige Kreis, wir sind wieder im Zentrum des Konsums. Was haben „Diese Grünen“ an Beitrag für die Schließung der Lücken der Radwege geleistet? Mehr als 10 Jahre gibt es keine Verbindung ‚Werth – Unterbarmen, Gegenrichtung Schauspielhaus – Polizeipräsidium gleichfalls nicht. Die wenigen Radwege auf der Talachse befinden sich ausgerechnet auch im Bereich der B7-Vollsperrung-Ausweichstrecken, die sehr oft von Kraftfahrzeugen blockiert werden, jetzt kommen noch verstärkt Abgase des erhöhten Verkehrs dazu. Ich fahre Rad, aber Talachse? Nein danke! Tolle Alternativen bieten Sie mir. Dafür könnte ich Sie glatt (ab-)wählen.

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