08.07.2014

epulu kitoto Zoo Wuppertal

Schimpansen Epulu und Kitoto erstmals auf neuer Außenanlage

Erstmals seit langer Zeit konnten die beiden Schimpansen ihren Käfig im Menschenaffenhaus verlassen. Gute Nachrichten gibt es auch von den Gorillas Vimoto und Rosi, die an einer hartnäckigen Infektion erkrankt waren.

Am Montagmorgen wurden erstmals die beiden Schimpansen Epulu und Kitoto auf die neue Außenanlage für Bonobos und Schimpansen gelassen. Bislang hatten nur die Bonobos Gelegenheit, die neue Anlage, die am 23. Juni eröffnet wurde, zu erkunden. Heute war es dann endlich soweit, zum ersten Mal öffnete sich der Schieber für die Schimpansen. Während Epulu zunächst den unteren Teil der Anlage erkundete, nutzte Kitoto gleich die vielen Klettermöglichkeiten und hielt sich überwiegend in den oberen Bereichen auf. Die Aufregung war den beiden deutlich anzumerken. Epulu inspizierte dabei nicht nur die Anlage und ihre Einrichtung ausgiebig, sondern suchte auch gleich den Kontakt zu den Beobachtern, die sich an der Anlage eingefunden hatten. Zukünftig sollen sich Bonobos und Schimpansen die Außenanlage im Wechsel teilen. Da Schimpansen etwas robuster sind, können sie bereits bei kühleren Temperaturen nach draußen gelassen werden.

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Nicht menschenscheu: Schimpanse Epulu in der neuen Außenanlage.Nicht menschenscheu: Schimpanse Epulu in der neuen Außenanlage. © Julian Kusak

Silberrücken Vimoto wieder fit

Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung bei Gorillamann Vimoto, der seine langwierige Krankheit nun endlich überwunden zu haben scheint. Obwohl er auch weiterhin nur langsam an Gewicht zulegt, wirkt er inzwischen wieder fit und hat seine Rolle als Silberrücken in der Gruppe wieder übernommen. Den letzten Ausschlag für diese positive Entwicklung scheint die Abgabe von Gorilladame MahMah nach Frankreich im Mai dieses Jahres gegeben zu haben. MahMah hatte seit ihrer Ankunft aus England Mitte 2013 für einige Unruhe in der Gorillagruppe gesorgt. Nicht lange nach ihrer Ankunft in Wuppertal war es zu einer schweren Erkrankungswelle bei den Gorillas gekommen, von der vor allem Vimoto besonders stark betroffen war. Dank der intensiven Bemühungen der Tierärzte und der Tierpfleger scheint einer weiteren Genesung nun aber nichts mehr im Wege zu stehen. Ebenfalls positiv ist die gesundheitliche Entwicklung bei Gorilladame Rosi, bei der eine alte Erkrankung wieder aufgebrochen war. Sie wird weiterhin hinter den Kulissen behandelt.

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Quelle: Zoo Wuppertal

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