29.06.2014

WSW

Gütesiegel für WSW-Wälder bestätigt

Seit 2003 ist der Forstbetrieb der WSW nach den Richtlinien des PEFC zertifiziert. Diese Zertifizierung wurde nun im Rahmen eines externen Audits bestätigt.

PEFC steht für „Programm for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, zu Deutsch: „Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“. Durch das PEFC-Siegel wird bestätigt, dass die WSW ihre Forstflächen so bewirtschaften, dass der Wald in seiner Substanz und ökologischen Funktion erhalten bleibt. So achten die Stadtwerke unter anderem darauf, dass in ihren Wäldern nicht mehr Holz geschlagen wird, als wieder nachwächst, und forsten Flächen, auf denen Bäume gefällt wurden, regelmäßig mit standortgerechten Baumarten wieder auf. Die WSW stellen ferner sicher, dass die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in den Talsperrenwäldern erhalten bleibt. Um diese wichtigen Aufgaben erfüllen zu können, setzen die WSW auf eigenes qualifiziertes Personal.

Hendrik van Riewel (LGA Intercert), Martin Spettmann, Harald Reif, Friedrike Mürkens (WSW Energie & Wasser AG)Hendrik van Riewel (LGA Intercert), Martin Spettmann, Harald Reif, Friedrike Mürkens (WSW Energie & Wasser AG) © WSW

Auditor Hendrik van Riewel von der Zertifizierungsgesellschaft LGA Intercert bescheinigte den WSW einen guten Pflegezustand der forstlichen Bestände, hohe Struktur- und Baumartenvielfalt sowie fachlich gute Ausführung der Arbeiten. Davon konnte er sich vor Ort bei einer mehrstündigen Betriebsbesichtigung überzeugen.

Aus den beiden Talsperren der WSW wird Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Herbringhausen gewonnen. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung trägt wesentlich zur Güte des Rohwassers bei. Damit ist die Forstwirtschaft gemäß den PEFC-Richtlinien ein wichtiger Baustein, um die gute Qualität des Trinkwassers für die Wuppertaler Bevölkerung langfristig sicherstellen zu können.

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Quelle: WSW

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