12.06.2014

Stadtfinanzen Stadtverwaltung

Einwohnermeldeamt am Steinweg: Langfristige Lösungen notwendig

Anlässlich der extremen Wartezeiten beim Einwohnermeldeamt am Steinweg in Barmen erklärt Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender der Wuppertaler GRÜNEN:

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„Die derzeitige Situation im Einwohnermeldeamt ist eindeutig hausgemacht. Schon die Entscheidung, zur Haushaltskonsolidierung das Personal in den Bürgerbüros abzubauen hat zu einer Überlastung des Einwohnermeldeamtes und dadurch zu Qualitätseinbußen geführt, darauf haben wir GRÜNE frühzeitig hingewiesen.

Bereits 2012 wurde über massive Probleme am Steinweg geklagt. Die neuerlichen Beschwerden mit teilweise sechsstündigen Wartezeiten beweisen, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt.

Die Verringerung der Personalstellen, die Einschränkungen in den Stadtteilen und die ungesteuerte Personalentwicklung in der Verwaltung hat zu einer Verdichtung der Arbeitsbelastung geführt, die zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger geht.

Es darf jetzt nicht nur darum gehen, an den Symptomen herumzudoktern und ausschließlich kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen.

Vielmehr muss langfristig ein Abbau der Überlastung in der Stadtverwaltung erfolgen. Hierfür braucht es ein wirksames Personalentwicklungskonzept, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung wieder herzustellen.“

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Kommentare

  1. wuppertalerin sagt:

    Zur „kurzfristigen Entlastung“ ein Hinweis:

    Auf der Seite des Auswärigen Amtes findet man unter Reise- und Sicherheitshinweise der einzelnen Reiseländer bei vielen Ländern der EU : Land X ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates. Reisedokumente ( außer dem vorläufigen Personalausweis) DÜRFEN seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein (Beispiel Österreich, Niederlande etc).

    Ich frage mich, warum das nicht in den örtlichen Medien offiziell publik gemacht wird. Damit könnte sich mancher den Gang zum Einwohnermeldeamt sparen.

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