07.02.2014

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Erfolgreiche Intervention per Wahlzettel

Das Bündnis «döpps105» und das so_ko_wpt möchten deshalb in den nächsten Wochen thematisieren, wie erfolgreiche Interventionen in die Entwicklung der direkten Lebensumgebung der Menschen aussehen können. Die Veranstaltung am 11.02. soll für diese Debatte ein Auftakt sein.

 

Gemeinsam mit dem «solidaritäts-komitee wuppertal» (so_ko_wpt) lädt die Initiative «döpps105» am nächsten Dienstag zu einer Diskussionsveranstaltung mit Wolfgang Freye (Ratsfraktion DIE LINKE in Essen) über den erfolgreichen Essener Bürgerentscheid zur Messe und zu kommunaler BürgerInnenbeteiligung ein:

 döpps105  lädt  ein zur Diskussion

«Erfolgreiche Intervention per Wahlzettel: Der verhinderte Essener Messeausbau»

Dienstag, 11.Februar, 19:30 Uhr in der Wagenhalle der Alten Feuerwache

 

Beispiel für einen erfolgreichen Bürgerentscheid im  Januar 2014

Viele reagierten überrascht, als am 19. Januar ein BürgerInnenentscheid gegen einen Ratsbeschluss des Essener Stadtrates erfolgreich war. In der Nachbarstadt waren sich die großen Parteien (SPD und CDU) einig gewesen, die Essener Messe für 123 Millionen Euro zu modernisieren. Dagegen machte ein BürgerInnenbündnis – unterstützt von den Parteien DIE LINKE und GRÜNE – mobil. Womit kaum jemand gerechnet hatte, trat ein: Eine knappe Mehrheit der Abstimmenden sprach sich in der hoch verschuldeten Ruhrgebietsstadt gegen den teuren Umbau der Messe aus.

 

Die ersten Reaktionen schwankten zwischen Fassungslosigkeit und Empörung.

«Das wird sich hier unfassbar provinzialisieren.» schimpfte beispielsweise der Chef der Messe Essen, Oliver Kuhrt (WDR am 20.01.).

Ein SPD-Stadtverordneter erklärte, das erfolgreiche Begehren sei «ein Sieg des Populismus über die wirtschaftliche Vernunft» (Rheinische Post v. 21.01.). Die Lokalpolitiker sorgten sich, Plebiszite würden künftig jede größere Investition unmöglich machen. Die Politiker reagierten, als käme es einer mittleren Katastrophe gleich, wenn BewohnerInnen einer Stadt in Fragen intervenieren, die ihr direktes Lebensumfeld betreffen.

 

Dass sie eventuell die besseren Argumente haben könnten, wird schlicht nicht in Erwägung gezogen.

Auf das Bündnis «döpps105», das per BürgerInnenbegehren eine Deckelung der Kosten für das Wuppertaler «Leuchtturmprojekt» Döppersbergumbau anstrebt, reagierte die hiesige Stadtspitze bereits im Vorfeld allergisch. Der Initiative wurde einerseits per steuerfinanziertem Gutachten die juristische Basis abgesprochen, andererseits aber der Ernstfall eines dauerhaften Baulochs im Zentrum Elberfelds an die Wand gemalt, wenn ihr Begehren erfolgreich verliefe.

Diskussionsveranstaltung am 11.02.2014

Am nächsten Dienstag will «döpps105» mit einem der am erfolgreichen Essener Bürgerentscheid Beteilgten darüber sprechen, wie es die BürgerInnen in Essen geschafft haben, gegen die Widerstände der Stadt erfolgreich zu sein und wie sich die Lage in Essen nach dem Erfolg der GegnerInnen eines Messeumbaus heute darstellt.

Übertragbar auf Wuppertal? 

Die Diskussion soll jedoch über die konkrete Essener Situation hinausführen.

 

 

Umbau ja - aber bitte bezahlbar!

Umbau ja – aber bitte bezahlbar!

 

Gemeinsam mit Wolfgang Freye soll erörtert werden, ob die gesetzlich vorgesehenen Wege der BürgerInnenbeteiligung ausreichen und ob durch sie urbane Fehlentwicklungen korrigiert werden können. Die Beteiligung der Menschen an Entscheidungen in ihrem lokalen Umfeld und transparente Entscheidungswege in der Kommunalpolitik werden zwar inzwischen von fast allen Parteien befürwortet, konkret pendeln die Möglichkeiten, sich tatsächlich einzubringen, oft jedoch zwischen Kummerkastenmodellen und Alibiveranstaltungen.

Mit immensem Aufwand versuchen Menschen, die Bedingungen für Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zu erfüllen, müssen dann aber häufig feststellen, dass selbst nach Erfüllung aller Voraussetzungen ein Erfolg ihres Anliegens zweifelhaft ist. In der Hälfte der Fälle werden Bürgerbegehren in NRW schlicht nicht zugelassen. Und die regierenden PolitikerInnen sind vielfach bestrebt, die Initativen bereits im Vorfeld zu marginalisieren. Dazu werden die Debatten um umstrittene Entscheidungen extrem polarisiert. Das jedoch verhindert einen offenen Dialog über die Zukunft der Städte und über die Richtung, in die ihre Entwicklung gehen soll.

 

Die Initiative «döpps105» und das so_ko_wpt möchten deshalb in den nächsten Wochen thematisieren, wie erfolgreiche Interventionen in die Entwicklung der direkten Lebensumgebung der Menschen aussehen können. Die Veranstaltung am 11.02. soll für diese Debatte ein Auftakt sein. Weitere Termine folgen.

 

Erfolgreiche Intervention per Wahlzettel:

Der verhinderte Essener Messeausbau

Dienstag, 11.Februar, 19:30 Uhr in der Wagenhalle der Alten Feuerwache

Eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist selbstverständlich frei.

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Kommentare

  1. Bea sagt:

    zum Kommentar von Tobi Fuchs am 10. Februar 2014 um 09:40
    (es gibt da leider keinen „Antworten-Button“ mehr, deshalb als neuer Kommentar)

    Danke, für Ihre teilweise Zustimmung!

    Zu Ihrer Frage:
    „Was haben die Arkaden-Erweiterung bitte dem Döppersberg zu tun?! „

    M. E. sieht das so aus:
    BEIDE Initiativen erkennen auch ihre gemeinsamen Kritikpunkte an den Großprojekten, Diese lauten Ausverkauf öffentlichen Eigentums und verfehlte Stadtentwicklung .

    Warum?

    Weil die Stadt mit dem Verkauf städtischer Grundstücke immer mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheit in Investorenhände abgibt.

    Weil – im Gesamtkontext betrachtet – Käuferströme aus der gewachsenen Innenstadt in Richtung Döppersberg umgelenkt werden – da ist ja dann (erst mal) alles schöner. größer, neuer. Was bleibt, sind die Leerstände – erst teilweise dann immer mehr…

    City-Arkaden-Erweiterung und Döppersberg-Umbau wurden und werden aber keineswegs in einen Topf geworfen. BEIDE Initiativen bleiben weiterhin eigenständig identifizierbar.
    Der AK Die Wuppertaler freut sich sicher über Ihre Unterstützung ;-))

    Auch ich stimme Ihnen zu:
    „Unser hochnotpeinlicher Bahnhof hat es dringend (!) nötig! Zumal es sich ja schon jetzt um die abgespeckte Version handelt…“

    Auch döpps105 ist FÜR den Umbau ABER eben nicht um jeden Preis!
    Es gibt Alternativen – dafür müssen alle – auch die Entscheidungsträger – gesprächsbereit sein und diese ernsthaft wollen.

    M. E. darf das Ziel nicht weiterhin sein, immer neue Investoren in die Stadt zu locken, um immer mehr Verkaufsfläche zu schaffen. Diese schafft eben NICHT zwingend Mehr-Umsatz, Arbeitsplätze und Steuern sondern riskiert – soweit bloße Umsatzumverteilung – zugleich Minder-Umsatz, Verlust von Arbeitsplätzen und Steuern alteingesessener Geschäftsleute.
    DAS raubt Lebensqualität und Lebensgrundlage und regt Bürger/innen und Geschäftsleute nur noch auf!!!

    Sie schreiben: …
    „hat der Elberfelder Einzelhandel jahrelang kassiert, aber sich nicht erneuert“…„Es fehlt an Atmosphäre und Bergischer Identität im Stadtbild.“

    Meist tragen mehrere Faktoren zu einer Entwicklung bei, aber es ist nun mal Hauptaufgabe der Politik, langfristig verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

    Was wollen/brauchen denn die Geschäftsleute, um zu investieren?
    Was wollen/brauchen Bürger/innen, um in der Stadt zu verweilen und einzukaufen?

    In welcher Stadt wollen WIR WIE zusammen leben? DAS ist doch die entscheidende Frage, die es zu beantworten gilt, bevor wir immer neue Investoren mit mehr Verkaufsfläche nach Wuppertal einladen und ihnen alle Zugeständnisse machen, die sie wünschen.

    Bezahlen müssen für diese Infrastruktur etc. die Bürger/innen, also auch SIE und ICH – eben ALLE !
    döpps105 sieht nicht, wie die Wuppertaler Bürger/innen noch mehr Schulden und noch weniger Sozial- und Infrastruktur –Leistungen verkraften sollen/können.
    DESHALB informiert döpps105 und wirbt für einen bezahlbaren Döppersberg-Um-/ Ausbau. Das Konzept dafür muss nicht döpps105 alleine entwickeln sondern ist Gemeinschaftsaufgabe – allerdings müssen dazu alle Beteiligten offen und bereit sein.

  2. Markus Schäfer sagt:

    Die drei größten Lügen der Initiative Döpps 105:

    1. Sie strebt ein Bürgerbegehren an, welches nachweislich rechtlich unzulässig ist und hält ein eigenes Gutachten darüber, welches zum selben Ergebnis kommt, zurück.
    2. Sie hat keinerlei Konzept für das weitere Vorgehen nach der Deckelung auf 105 Millionen EUR, behauptet aber ungebrochen weiter, es sei alles für 105 Millionen EUR realisierbar.
    3. Sie behauptet, die Fördergelder in Höhe von 65 Millionen EUR würden bei einer Deckelung auf 105 Millionen EUR nicht verfallen. Auch hierüber gibt es aber längst Rechtssicherheit und ein entsprechendes Gutachten.

    >> Bürger aufgepasst!!!

    1. Bea sagt:

      Zielsetzung und Strategie von döpps105 scheinen Ihnen nicht klar zu sein:

      1. döpps105 strebt keineswegs ein Bürgerbegehren an, welches nachweislich rechtlich unzulässig ist und hält kein eigenes Gutachten darüber zurück, welches zum selben Ergebnis kommt.

      2. döpps105 sieht nicht, wie die Wuppertaler Bürger/innen noch mehr Schulden und die Stadt noch weniger Sozial- und Infrastruktur –Leistungen verkraften sollen/können. DESHALB informiert döpps und wirbt für einen bezahlbaren Döppersberg-Um-/ Ausbau. Das Konzept dafür muss nicht döpps105 alleine entwickeln sondern ist Gemeinschaftsaufgabe – allerdings müssen dafür alle Beteiligten offen und gesprächsbereit sein.

      3. Fördergelder verfallen offensichtlich nicht, wenn der Investor die Umplanung fordert…

      >> Bürger/innen sollten tatsächlich aufpassen – und zwar, dass sie sich eine eigene Meinung zum Döppersberg bilden und entscheiden, ob die Stadt dieses Großprojekt so braucht, es sich leisten kann und worauf sie dafür zukünftig noch verzichten wollen.

  3. Andi sagt:

    Sehr geehrte Frau BEATE PETERSEN (= Autorin Bea),

    nehmen Sie denn heute endlich Stellung den Fragen, Kritikpunkten und Vorwürfen der Kommentatoren? Oder verstecken Sie sich weiter schweigend weil ohne Argumente hinter Ihrem Autoren-Alias?

    1. Bea sagt:

      Sehr geehrter Herr „Andi“,

      Fair wäre gewesen, wenn Sie diesen Kommentar mit Ihrem Klarnamen versehen hätten?

      Bei den mit dem döpps105-logo versehenen Artikeln handelt es sich um die in der döpps105-Pressegruppe abgestimmten Medieninfos nicht um (m)eine persönliche Meinung.

      Die Antworten entnehmen Sie bitte denen zu den Kommentaren Ihrer Vorgänger/innen.

  4. T.G. sagt:

    Ich habe ein Verständnisproblem:
    Wenn der Döppersberg auf 105 Millionen EUR gedeckelt wird, verliert die Stadt knapp 65 Mio EUR Fördergelder vom Land NRW. Wie, bitte wie, liebe Bea, soll es dann weitergehen?
    Wird dann für die restlichen 40 Mio EUR weiter bzw. fertig gebaut? Was soll dann bitte dabei rauskommen? Wie soll das gehen?
    Oder schüttet ihr für die 40 Mio EUR die Baugrube zu und tut so, als sei das „Bürgers Wille“ gewesen?

    Bitte um Antwort.

    1. Bea sagt:

      Dass die Fördergelder verloren sind bzw. bereits ausgezahlte Mittel zurückgezahlt werden müssen, ist kein Fakt sondern subjektiv interpretiert.

      Döpps105 kennt die Fördergrundlagen/-bescheide (noch) nicht. Die Anfrage danach erfolgte. Die Verwaltung beschied diese abschlägig und kündigte an, falls die Unterlagen ausgehändigt werden müssten, den Kostenrahmen vollumfänglich ausschöpfen zu wollen.
      Döpps105 fragt: Warum bitte sollte das Land die Stadt Wuppertal in weitere Schulden drängen, wenn es – kostengünstigere – Alternativen gäbe?

      Auch döpps105 will KEINE Dauerbaustelle oder Bauruine und ist FÜR Umbau/Neugestaltung des Döppersberg, aber bitte bezahlbar! Was sollen wir mit einem sanierten Bahnhof und dahinter ein potemkisches Dorf bzw. die Stadt?

      Vielleicht hilft der Vergleich: Wie würden Sie denn im privaten Bereich agieren?
      Sie planen ein Haus, beginnen mit dem Bau und dann wird es teurer. Was tun Sie? Weiterbauen, kosten es, was es wolle oder nachjustieren und weiterbauen im Rahmen des (finanziell) Möglichen, um später weiter-/auszubauen, wenn Sie dies wieder bezahlen können?

      döpps105 priorisiert zunächst das Bürgerbegehren. Möglicherweise überzeugt ja die gesammelte Anzahl Unterschriften, dass Politik(er) und Verwaltung die Bürger/innen in das Projekt Neuer Döppersberg einbeziehen. Spätestens dann wird döpps105 auch die Alternativen offenlegen.

  5. Fast Foot sagt:

    Die Initiative Döpps 105 scheint nun nach den letzten Strohhalmen zu greifen, indem sie sich Schützenhilfe holt. Allerdings Bürger aufgepasst: Das Projekt „Messeausbau Essen“ und „Döppersberg-Umbau“ sind in keinster Weise vergleichbar. Hier werden nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, sondern auch Fakten verdreht und die Umstände in Essen so verdreht, dass es sich passend in das Bild einfügt, welches die Initiative Döpps aufzubauen versucht.

    Liebe Bürger Wuppertals: Protokolle und Schriftverkehr, Ratsbeschlüsse, Verträge und Ausschreibungsunterlagen sind für jedermann einsehbar. Parallel dazu hat ein Gutachter die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens geprüft, ein weiterer hat sich mit der Sperrung der Talachse befasst (das Ergebnis fiel heute befürwortend aus), die IHK schaut der Stadt auf die Finger und zu guter Letzt wird ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer die Kosten kontrollieren.
    Aber ausgerechnet diese Initiative, welche sich angeblich für die Bürger einsetzt, hat bis heute keine Transparenz gebracht. Weder beantwortet sie die Fragen mittlerweile dutzender Kommentatoren (vgl. 31.1. und 7.2. in Beiträgen von „Bea“), noch beantwortet sie öffentlich kritische Fragen Wuppertaler Bürger, die auf Facebook gestellt werden.

    Stattdessen werden wieder und wieder Artikel veröffentlicht und – wenn überhaupt – auf Fragen mit dem Hinweis geantwortet, man möge die Fragen doch am Infostand oder bei einer der Veranstaltungen stellen.

    Die Transparenz sollte bei der Initiative Döpps 105 anfangen und öffentliche Antworten hier in dem Forum, in dem Sie Vorwürfe tätigen, gegeben werden.

    1. Bea sagt:

      Gestatten Sie mir zunächst eine Anmerkung:

      Im Ratsinformationssytem Wuppertal sind einsehbar: Ratsbeschlüsse und Protokolle, NICHT aber Verträge, Schriftverkehr und Ausschreibungsunterlagen, da diese persönliche oder Wettbewerbsrelevante Daten enthalten (können). Haben Sie andere Informationen wäre ich dafür dankbar.

      Lassen Sie dem Bündnis zudem bitte die Freiheit, selbst zu bestimmen, wann welche Informationen öffentlich werden.

      döpps105 sieht das Essener Bürgerbegehren durchaus als vergleichbar an und kann für den Endspurt der Unterschriftensammlung nachbarschaftliche Tipps sehr gut gebrauchen!

      Ansonsten kann ich nur wiederholen:
      Nutzen Sie bitte die Gelegenheit zur Information und diskutieren Sie mit. Döpps105 informiert über die website und lädt regelmäßig zu Infoständen, zu offenen Treffen sowie nun auch zu Veranstaltungen ein. Die Termine finden Sie regelmäßig in der Lokalpresse.

  6. Armin T. sagt:

    Liebe Autorin Bea,

    es wird nun wirklich Zeit, Antworten zu geben und nicht auf Termine zu verweisen, wo man sich Antworten holen soll. Wenn Sie hier solche Artikel veröffentlichen, ist es ihre Pflicht, auch auf Leser-Reaktionen zu reagieren beziehungsweise darauf antworten. Sie haben eine Bringschuld, nicht die Kommentatoren eine Holschuld!

    Es wäre also nicht nur schön, sondern auch konsequent und dringend notwendig, wenn Sie auf die zahlreichen Fragen der Kommentatoren auf Ihre Beiträge antworten (s. auch die zahlreichen Kommentare Ihres Beitrags vom 31.1.!!)

    Bisher verstecken Sie sich nur hinter immer neuen Beiträgen, die aber inhaltlich nicht neu sind, sondern lediglich die mittlerweile abgedroschenen Phrasen nur wiederholen.

    1. Bea sagt:

      Warum so viele Vorwürfe? Sachliche Kommentare sehen anders aus!

      Warum bitte sollte ich mich hinter irgendwas verstecken?

      Bei den mit dem döpps105-logo versehenen Artikeln handelt es sich um die in der döpps105-Pressegruppe abgestimmten Medieninfos, nicht um (m)eine persönliche Meinung.

      Lassen Sie dem Bündnis bitte die Freiheit, selbst zu bestimmen, wann welche Informationen öffentlich werden.

      Aktuell ist es wichtig, die Unterschriften zu sammeln und über die Fakten zu informieren.

  7. Tim sagt:

    Das Bürgerbegehren wird nicht stattfinden, da es rechtlich nicht zulässig ist. Das ist mittlerweile gutachterlich bestätigt und die Initiative weiß das auch selbst ganz genau. Sie hält ihr eigenes Gutachten darüber zurück, warum nur? Weil es zum selben Ergebnis kommt! Aber warum macht sie dann dennoch weiter? Weil sie Wuppertals Bürger an der Nase herumführt!

    Wer hierfür seine Unterschrift abgibt sollte sich nicht wundern, wenn sie zweckentfremdet wird.

    1. Bea sagt:

      Auf den sachlichen Inhalt des Kommentars werde ich antworten.

      Das Bürgerbegehren findet bereits statt und dient allein dazu, das Quorum (Mindestunterschriftenanzahl) zu erfüllen, um dann den Bürgerentscheid durchzuführen.

      Ob der Bürgerentscheid zulässig ist oder nicht, ist KEIN Fakt!
      Darüber bestehen juristisch unterschiedliche Auffassungen. Das stadtseitig beauftragte Gutachten stützt die Auffassung der Stadt.

      Die Anfrage nach den Kosten dafür erfolgte durch döpps105 an die Verwaltung. Eine Antwort liegt dazu (noch) nicht vor.

      Zugleich bitte ich um Ihre Antwort:

      Warum sollte döpps105 Bürger/innen an der Nase herumführen?

      Warum bitte sollten Unterschriften zweckentfremdet werden? Die gesammelten Unterschriftslisten werden fristgerecht der Verwaltung übergeben werden, die dann deren Richtigkeit (vollständig ausgefüllt, in W wahlberechtigt…) prüfen wird.

  8. Tobi Fuchs sagt:

    Naja, in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche muß investiert werden, damit eine Stadt Zukunft hat. Anstatt immer gegen alles zu sein, sollte „döpps105“ vielleicht einmal konkrete Zukunftspläne vorlegen, statt immer nur zu kritisieren und zu verhindern. Ein wirkliches Ziel ist bisher nicht erkennbar! Hauptsache: „dagegen“!

    Übrigens war Eure Werbung auf dem Platz der Republik während der Lichterveranstaltung grottig! Mit welchen Tricks man sich da Unterschriften erschleichen wollte, ist schon traurig. „Es denen da oben mal zeigen…“ So kann man natürlich scheinbare Mehrheiten erzeugen.

    Natürlich ist die Kostensteigerung kein Grund zur Freude, aber auch kein Grund um Stuttgart21 in Klein zu spielen. Wuppertals Innenstadt hat erheblichen Investitions-Bedarf und der verschlafene Elberfelder Einzelhandel sollte sich einmal dringend etwas überlegen. Und nicht die Schuldigen in der Stadtverwaltung suchen.

    1. Bea sagt:

      Auch hier werde ich die Antwort auf den sachlichen Inhalt des Kommentars beschränken.

      Bei den mit dem döpps105-logo versehenen Artikeln handelt es sich um die in der döpps105-Pressegruppe abgestimmten Medieninfos nicht um (m)eine persönliche Meinung.

      Das Bündnis bestimmt, ob/wann welche Informationen öffentlich werden.
      Aktuell ist es wichtig, die Unterschriften zu sammeln und zu informieren.

      Die Ihrerseits angesprochene „Werbung“ kann ich nicht beurteilen, da ich dort nicht anwesend war. Klären Sie das doch bitte bilateral.

      „Wuppertals Innenstadt hat Investitionsbedarf“

      Da stimme ich Ihnen zu und würde das keineswegs auf W-Elberfeld beschränken wollen.

      Zugleich aber frage ich: Würden Sie denn dort ohne Planungssicherheit investieren? Dies auszuführen, böte Stoff für einen gesonderten Artikel!

      1. Tobi Fuchs sagt:

        Vielen Dank für die Antwort. Auch wenn ich nicht verstehe, wo bei meiner Frage / Einwand etwas unsachlich gewesen ist. Unsachlich war eher der Herr von döpps105 der als er merkte dass ich nicht unterschreiben werde, pampig wurde… Aber das sei mal dahingestellt…

        In wie fern haben Investoren in Wuppertals Innenstadt denn keine Planungssicherheit?

        1. Bea sagt:

          Diese Antwort ist nun nicht döpps105-intern abgestimmt sondern stellt meine persönliche Meinung dar. Sie werden verstehen, warum das Stoff für einen gesonderten Artikel bietet. Ich versuche, es hier kurz zu fassen:

          a. zur Elberfelder Innenstadt
          Dort gibt es sehr positive Entwicklungen wie z.B. die Reaktivierung des Fritsche-Hauses und nun wohl auch Koch am Wall. Beide Objekte sind Teil der gewachsenen Innenstadt.

          Es gibt aber auch Leerstände z. B. in der Rathaus-Galerie und am von-der-Heydt-Platz.

          Neu gebaut wurde an der Ohligsmühle – zu wieviel Prozent vermietet?
          Erhebliche ZUSÄTZLICHE Verkaufsflächen sollen – politisch gewollt – mit Bahnhofmall, Investorenkubus und FOC/Bundesbahndirektion am Döppersberg entstehen! Zudem liegt für die City-Arkaden-Erweiterung bereits der Einleitungsbeschluss vor.

          Welche Folgen wird dies – im Gesamtkontext betrachtet – für die gewachsene Elberfelder Innenstadt, den Haushalt und die Menschen hier haben?

          Hinzu kommen Diskussionen um B7-Sperrung – mit Dauerstaus und Ausweich-Verkehrsführung über Infrastruktur mit erheblichem Instandhaltungsbedarf speziell der Brücken– heute schon! (Darüber berichtete jüngst die Lokalzeit Bergisch Land!).

          b. zu W-Nord:
          Ein Beispiel realer Folgen (und Einnahmeausfälle) für Wuppertal bietet sich aktuell bereits am Stadtrand in W-Nord:
          Der Verlust von Natur, Traditionen und Rest-Lebensqualität sind hier bereits ebenso real wie Einnahmen-/Steuerausfälle, Mehrausgaben, Mehrumweltbelastungen und Brache/Leerstand!
          Deren Innen- und Außenwirkung sind fatal!

          Politik(er) und Verwaltung inkl. stadtnahe Betriebe wie z. B. Wirtschaftsförderung folgen (Neu)Investorenwünschen – zu Lasten langjähriger Geschäftspartner und Anwohner/Innen.
          Man könnte aber auch Alternativen und Betroffene mit deren Erfahrungswissen frühzeitig einbeziehen. Ich vermute, wir würden dann deutlich weniger kontrovers über Wuppertaler Großprojekte diskutieren!

          zurück zu döpps105:
          Die Ihrerseits angesprochene „Werbung“ kann ich nicht beurteilen, da ich am 04.02. dort nicht anwesend war. Bilaterale Klärung halte ich weiterhin für den richtigen Weg, werde das aber auch beim nächsten – offenen – döpps105-Treffen thematisieren.

          1. Tobi Fuchs sagt:

            Zu den Leerständen in Elberfeld: in vielen Städten gibt es Leerstände! Aber im Bezug auf die City-Arkaden-Erweiterung gebe ich Ihnen Recht! Eine Erweiterung ist unnötig und gefährdet die Innenstadt erheblich! Ich hatte übrigens lange Zeit überlegt gegen die Erweiterung der City-Arkaden bei „Die Wuppertaler“ zu unterschreiben. Nachdem sie dann aber City-Arkaden-Erweiterung und Döppersberg-Umbau in einen Topf geworfen haben, nahm ich rasch Abstand davon zu unterschreiben. Was haben die Arkaden-Erweiterung bitte dem Döppersberg zu tun?! Unser hochnotpeinlicher Bahnhof hat es dringend (!) nötig! Zumal es sich ja schon jetzt um die abgespeckte Version handelt…

            Der Döppersberg-Umbau ist eine ganz eigene Sache und gefährdet keine Einzelhandelsgeschäfte in der City! Geschäfte im Bahnhof und in der sog. Mall waren bis vor dem Umbau auch vorhanden; nämlich in der alten Bahnhofshalle (Drogerie-Markt, Burger-Braterei, Buchhandel, Blumengeschäfte, Bäckerei (sogar 2 mal) und früher eine Bahnhofsgaststätte) sowie im Tunnel zur Stadt gab und gibt es ebenfalls zahlreiche Geschäfte. Es wird also nur adäquater Ersatz geschaffen, wenn die Flächen alle weggefallen sind. Über den Investoren-Kubus kann man geteilter Meinung sein, und bei der Bundesbahndirektion tut sich – leider – nichts. Dabei wäre es absolut erstrebenswert, dass der Bau als stadtbildprägendes Gebäude wieder eine Bedeutung bekäme.

            Doch zurück in die City! Ja, es stehen viele Geschäfte leer, aber oftmals haben die inhabergeführten Geschäfte – leider – keine Nachkommen die das Geschäft übernehmen möchten. Das gleiche Problem existiert auch in der Nordstadt… Und leider – und das muß man auch mal sagen – hat der Elberfelder Einzelhandel jahrelang kassiert, aber sich nicht erneuert. Poststraße und Alte Freiheit sind abgeranzt und geben höchstens noch einen taubenverschmutzten „Flair“ der Sechziger Jahre ab. Einzige Ausnahme ist der Wall. Das ist allgemein keine Innenstadt in der man gerne verweilt! Es fehlt an Atmosphäre und Bergischer Identität im Stadtbild. Man hat Stadterneuerung leider verschlafen, und man kann da nicht die Stadt alleine für in die Verantwortung nehmen! Zwar auch, aber nicht nur!

            Das Problem ist, dass „döpps105“ nur immer sagt was falsch läuft, aber niemals sagt wie es nach seinen Vorstellungen besser gehen könnte. Auch die Zusammenarbeit mit der Linkspartei lässt den Eindruck entstehen, manchen ginge es nur darum der Stadtverwaltung mal die Rote Karte zu zeigen. Besser wäre es aber, echte Alternativen aufzuzeigen! Ich glaube dann würde man auch eher ernst genommen. Protest um des Protestes Willen ist lächerlich! Sie werden jetzt sicher behaupten, dass dem nicht so ist… Mag sein! Aber so kommt es rüber!

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