30.01.2014

Bernhard Sander Döppersberg-Umbau dossierdoeppersberg Peter Helbig Ratsfraktion DIE LINKE Vollsperrung B7

Einsatzzeiten von Rettungskräften bei Total- oder Teilsperrung der B7

Eine Teil- oder Totalsperrung der B7 wird die Rettungskräfte vor logistische Probleme stellen. DIE LINKE im Rat fragt nach den Planungen.

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In einer Anfrage zur Sondersitzung des Verkehrsausschuss und  der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg stellt die Ratsfraktion DIE LINKE die Frage, wie die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Zeiten für die Rettungsdienste bei einer Teil- oder Totalsperrung der B7 gewährleistet wird.

Bernhard Sander, Mitglied in der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg: „Für alle WuppertalerInnen ist es wichtig, dass die Rettungsdienste unbedingt innerhalb der gesetzlichen Zeiten am Unfallort eintreffen. Um den erfolgreichen Einsatz zu gewährleisten, müssen lebensrettende Sofortmaßnahmen möglichst zeitnah durchgeführt werden. Die Erfolgschancen bei einer Reanimation nach drei Minuten liegen bei 75%, nach zehn Minuten nur noch bei 5%.“

Peter Helbig, Mitglied im Verkehrsausschuss, ergänzt,: „Ich denke, dass die Teilsperrung und erst recht eine Totalsperrung der B7 die Rettungsdienste vor große logistische Probleme stellen wird. Dies ist eine weitere Unannehmlichkeit für die WuppertalerInnen, die der Umbau des Döppersberg mit sich bringen wird. Es muss dringend gewährleistet werden, dass die Rettungskräfte schnell am Einsatzort sind.“

Unsere Anfrage

 

 

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Kommentare

  1. wuppertalerin sagt:

    Bei Überschreitung der gesetzlichen Hilfsfristen von „Unannehmlichkeiten“ zu sprechen, ist doch wohl ein Witz!
    Mehrfach wurde von Bürgern darauf hingewiesen, dass es Augenwischerei ist, diese Hilfsfristen, insbesondere bei Vollsperrung, einzuhalten! Ist die Stadt verklagbar, wenn es dazu kommt, dass ein Bürger aufgrund der verlängerten Rettungszeiten zu Schaden an Leib und Leben kommt, oder müssen wir dass so hinnehmen?
    Wann werden den Bürgern endlich die zur Voll- oder Teilsperrung ausgearbeiteten Rettungspläne vorgelegt- oder ist das wieder zuviel Transparenz?

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