14.01.2014

BauEnergieKompetenzZentrum Bürgerbeteiligung döpps dossierdoeppersberg Großprojekte regionale Energiewende Stadtentwicklung Wuppertal

JA zum Neuen Döppersberg – NEIN zur unbegrenzten Kostensteigerung!

Zu Umbau/Neugestaltung DÖPPERSBERG besteht dem Grunde nach offenbar Einigkeit, nicht aber über die weitere Umsetzung! Was nun? Augen zu und durch – also einfach so weiter wie bisher oder eben nachsteuern?

Kontroverse Diskussion 

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In der öffentlichen Diskussion wurde das Großprojekt Umbau/Neugestaltung DÖPPERSBERG mehrfach mit dem Hausbau verglichen: Fest steht, DAS gebaut wird. Die Feinplanung aber erfolgt erst im laufenden Projekt. Reicht das Geld – inkl. eingeräumter Kreditlinie – nicht, erlaubt die Bonitätsprüfung keine weiteren Darlehn! Der Bauherr muss umplanen, Sonderwünsche verschieben, kann diese zwar vorplanen, aber eben erst später umsetzen

So zu handeln bzw. darüber die Bürger/innen zu befragen, das will das Bündnis döpps105 mit Bürgerbegehren und Bürgerentscheid bewirken.

Döppersberg - Umbau:  Großbaustelle und mehr...

Döppersberg – Umbau: Großbaustelle und mehr…

 

Optimierungsbedarf

Planung/Umsetzung dieses und auch anderer Wuppertaler Großprojekte haben Optimierungsbedarf!

Ob/Wann und wo erfolgten im Vorfeld ergebnisoffene und ehrliche Diskussionen zum Neuen Döppersberg wie ihn die Bürger/innen wollen, die das mit bezahlen und dafür auf noch mehr Infrastruktur, Soziales, Kultur etc. verzichten sollen. Wollen/Können sie das?

Wie viel mehr so nicht gewollte/machbare  Großprojekte kann/darf Wuppertal noch verkraften bzw. werden die Bürger/innen  sich  noch aufbürden lassen und über Jahrzehnte dafür bezahlen/verzichten wollen/müssen? Wird ein Umdenken gelingen hin zu langfristiger gemeinsamer – bezahlbarer – Stadtentwicklung mit weitsichtigem Augenmaß für eine Stadt, in der man gerne wohnen, arbeiten und leben mag?

Das würde zugleich bedeuten: weg von kurzsichtiger investorengesteuerter Einzelprojektplanung mit weiterem Flächenverbrauch – z. T. auch verbunden mit (Aus)Verkauf öffentlichen Eigentums – und unkalkulierbaren Infrastruktur-/Folgekosten!

Wuppertal ist l(i)ebenswert und sollte es auch bleiben.

Dazu gehört auch bewährte Tradition – als Merkmal für Identifikation und das Besondere!   WANN dürfen endlich auch hier bestehende Alternativen in ehrliche und ergebnisoffene Diskussionen einfließen?

Ohne konsensuale (einvernehmliche) Planung bleibt die Umsetzung weiterhin einfach zu kosten- und zeitintensiv! Der Aufbau eines Wir-Gefühls für den Wohlfühleffekt – DAS wäre in Wuppertal  auch für traditionelle Unternehmen und alteingesessene Bürger/innen endlich an der Zeit, nicht nur für Neuinvestoren und Neubürger/innen!

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    Etwas mehr Licht im Tal und statt Betonplatten und -piste vielleicht eine zum Verweilen einladende kostengünstige Wiese am Wupperufer, die Folgekosten der Wiesenbewirschaftung könnten aus den Kreditzinsersparnissen finanziert werden (erwähne ich extra für unsere Politiker der Großen Koalition Wuppertal, da die bei Bürgerideen immer gleich die Gegenfinanzierung einfordern (Was allerdings nicht für deren eigenen Ausgaben gilt.).

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