31.10.2013

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„Döpps105“: Das „Szenario des Schreckens“ haben wir schon!

Die Initiative, die die Kosten des Döppersbergs mit einem Bürgerentscheid auf 105 Millionen Euro begrenzen will, kritisiert Stadtdirektor Johannes Slawig. Dieser hatte vor den Konsequenzen eines erfolgreiche Bürgervotums gewarnt. Lesen Sie hier die Pressemitteilung im Wortlaut.

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Das von Herrn Dr. Slawig vorhergesehene Schreckensscenario haben wir bereits, weil die Stadt zusätzliche Mittel für den Döppersberg-Umbau bereitstellen soll, die sie gar nicht hat. Die Stadt und die Projektverantwortlichen sind für diese Situation verantwortlich, nicht die BürgerInnen, die den Stadtrat zur Einhaltung seiner eigenen Beschlüsse mahnt.

Kein Denkverbot!

Gerade in dieser Lage ist das kategorische „Nein“ zu alternativen Lösungen, die auf eine bescheidenere Umsetzung des Projekts setzen, das falsche Signal. Die bisherige Planung birgt weitere finanzielle Risiken, die noch lange nicht auf dem Tisch liegen. Hier muss alles erlaubt sein und gedacht werden, um ein Finanzdebakel weit höheren Ausmaßes noch zu verhindern.

Neue Unwahrheiten

Die Stadtspitze verbreitet gebetsmühlenartig, dass Landesmittel verloren gehen, wenn der Döppersberg nicht nach den vorgesehenen Plänen realisiert wird. Die Landesmittel werden aber für die Umgestaltung des Döppersbergs vergeben. Die wollen auch wir! Eine Kostensteigerung kann nicht im Interesse des Landes sein. Es besteht durchaus Verhandlungsspielraum, die Landesmittel mit einem alternativen und preiswerteren Umbaukonzept zu sichern.

Weitere Leichen im Keller?

Stadtdirektor Dr. Slawig nennt gegenüber den Medien Verträge, die mit der Bahn abgeschlossen wurden, an die sich die Stadt zu halten habe. Wir fragen: Wurden unter der aktuellen Beschlusslage des Rats zum Döppersberg Verträge abgeschlossen, die unter diesen Umständen gar nicht eingehalten werden können? Wer hat solche Vertragsabschlüsse zu verantworten? Wir fordern die sofortige Offenlegung der Verträge mit der Bahn.

Die Initiative „Döpps105 – Döppersberg: Kosten deckeln!“ trifft sich wieder am Dienstag, den 05.11.2013 um 19:00 Uhr in der Alten Feuerwache. Am verkaufsoffenen Sonntag, den 03.11.2013 von 12:00 bis 16:00 Uhr findet eine Kundgebung mit Informationsstand an der Alte Freiheit vor den City-Arkaden statt.

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Quelle: Döpps105

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Kommentare

  1. Jörg Heynkes sagt:

    In welcher Zeit leben wir eigentlich?

    Wieso müssen Bürger sich öffentlich beschimpfen lassen, wenn sie die Verantwortlichen in der Verwaltung und der Politik an deren eigene Beschlüsse erinnern und auffordern schlicht das zu tun was diese selbst mit großem Getöse vor Jahren beschlossen haben?
    Warum müssen Bürger sich verunglimpfen lassen, wenn Sie verhindern wollen, dass ihre eigene Gemeinde von den Verantwortlichen täglich tiefer in die Schuldenfalle getrieben werden soll?
    Warum werden Bürger diskreditiert, wenn sie einen Dialog über alternative Lösungen einfordern, nachdem die Verantwortlichen ganz offensichtlich den Überblick total verloren haben und den gesellschaftlichen Konsens zu dem wichtigsten Stadtentwicklungsprojekt aufgekündigt haben?

    Wer sind denn hier die Naiven? Die Amateure? Die Chaoten? Die vermeintlichen Totengräber?

    Wir Bürger und dazu zähle ich natürlich ausdrücklich auch alle die, die heute noch Verantwortung in dieser Stadt tragen, dürfen nicht in die gleiche fatale Logik fallen, wie es bei all den gescheiterten Bauprojekten in Deutschland war.
    Diese Logik lautete immer: „…..wir haben jetzt angefangen und müssen das so zu Ende bauen. Egal was es kostet. Wir haben keine Zeit, Verträge die uns binden, Fördergelder die wir verlieren……“

    Wir hier in Wuppertal müssen jetzt mal was anders, etwas klüger machen!

    Wir Bürger hier in Wuppertal müssen beweisen, dass es sich lohnt einmal inne zu halten und den geplanten Weg zu überprüfen, wenn man merkt, dass man sich in seinen bisherigen Annahmen eben geirrt hat. Wir hier in Wuppertal können beweisen, dass es einen Weg jenseits dieser fatalen Logik gibt. Wir Bürger dieser Stadt sollten jetzt gemeinsam den Weg der Vernunft und Transparenz beschreiten. Dann werden wir einen neuen gesellschaftlichen Konsens zu unserem wichtigsten Projekt, einem schönen neuen Döppersberg finden. Ich freue mich schon auf unser gemeinsames großes Stadtfest zur Eröffnung. Ob das dann in 2018 oder 2020 statt findet ist mir egal. Hauptsache es wird wieder unser gemeinsames Projekt und unsere Gemeinde bleibt auch über dieses Projekt hinaus handlungs- und überlebensfähig.

    1. Wuppertalerin sagt:

      Herr Heynkes, ich danke Ihnen! Ihr Kommentar hat meine volle Zustimmung!

      1. Jörg Heynkes sagt:

        Liebe Wuppertalerin
        Sie hätten auch meine volle Zustimmung, wenn Sie den Mut hätten hier mit ihrem richigen Namen zu schreiben!
        Ich finde es unerträglich, dass so viele Menschen nicht die Traute haben zu Ihrer Meinung zu stehen!
        Getreu dem Motto: In welcher Zeit leben wir denn….?
        LG JH

        1. Du hast vollkommen recht, lieber Jörg Heynkes!
          Und während wir reden, planen und abspecken, kann ja der Busbahnhof ganz
          einfach fertig gebaut werden und dann schauen wir mal ob es am Ende eine Harn oder eine Speiseröhre geben wird, bis der wunderbare Investor seine Ersparnisse
          hergibt!
          Grusz RME STREUF

        2. Wuppertalerin sagt:

          Hier einmal nicht unter meinem Namen zu schreiben, ist dem Umstand geschuldet, dass ich mich eben nicht weiter öffentlich beschimpfen, verunglimpfen oder diskreditieren lassen möchte, So wie es mir ( und anderen) in anderen Foren,,wo ich unter meinem Namen zu diesem Thema schreibe (z. B. in der WZ) dauernd passiert.
          Sicherlich eine Art von Selbstschutz und ich finde das schade, aber oft sind die Angriffe doch sehr persönlich, beleidigend und bösartig. Trotz der Anonymität hier versuche ich aber, mich dazu selbst nicht verleiten zu lassen ( wenn auch oft mit der „Faust in der Tasche“). Jeder muss selbst entscheiden, wieviel dieser Angriffe er sich zumuten möchte, das sehen Sie mir bitte nach. Ihre Prominenz bietet sicherlich doch ein wenig Schutz vor allzu üblen Übergriffen.

  2. Bea sagt:

    Mit dieser Medieninformation nimmt das Bündnis döpps105 Stellung zu den Aussagen der Stadt,
    “Verheerende finanzielle Konsequenzen” bei erfolgreichem Bürgerentscheid,
    s. http://www.njuuz.de/beitrag23438.html

    Unser Weg:
    Wie bisher sind auch die nächsten Bündnis-Treffen am 3.11. und 5.11.2013 offene Treffen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

    Unser Ziel:
    Angestrebt wird nicht Konfrontation sondern Koopertaion,
    um gemeinsam einen -finanzierbaren! – Lösungsweg zum Wohle der Stadt/Region
    und insbesondere der HIER lebenden Menschen zu erarbeiten!

    1. Wuppertalerin sagt:

      Der entspr. Link zum Artikel „Verheerende finanzielle Konsequenzen“ ….
      lautet http://www.njuuz.de/beitrag23416.html

      Der Aspekt, ob unter der aktuellen Beschlusslage des Rats zum Döppersberg Verträge abgeschlossen wurden, die unter diesen Umständen gar nicht eingehalten werden können ist interessant! Auch die Zeitpunkte der Vertragsabschlüsse würden mich interessierten, dass könnte darauf hindeuten, dass man ggf. von der erheblichen Kostensteigerung gewußt hat, weit bevor die Öffentlichkeit informiert wurde.

    2. Dirk Bakalorz sagt:

      Ich lach mich nur noch kaputt. Einzellhändler, die Listen dieser Möchtegernexperten auslegen, gilt es zu boykottieren.

      1. Wolf Girdes sagt:

        Bitte halten Sie Ihr Versprechen und lachen sich kaputt,
        Ihr Aufruf zum Boykott ist dann aber nicht mehr möglich.

        Denkmal ein Denkmal!

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