14.10.2013

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wuppertalaktiv! Lotsen für das Leuchtturmprojekt

Der Stadtmarketingverein wuppertalaktiv! will die positive Grundstimmung für das Großprojekt Döppersberg aufzeigen. Die heutige Auftaktaktion, bei der Mitglieder des Vereins vor Ort als „Lotsen“ fungierten, war ein voller Erfolg.

Den gesamten Vormittag über waren Mitglieder des Stadtmarketingvereins wuppertalaktiv! vor Ort am Döppersberg, um bei den dortigen Passanten positive Stimmung für das Projekt Döppersberg einzufangen und nötigenfalls zu erzeugen. Angezogen mit weißen Jacken und Caps verteilten sie Postkarten, die den Döppersberg zeigen, wie er heute ist und wie er nach Fertigstellung aussehen soll sowie Kugelschreiber. Begleitet und weithin sichtbar waren sie durch einen fast vier Meter hohen Leuchtturm, schließlich ist der Döppersberg für die Entwicklung der Stadt ein Leuchtturmprojekt.

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Nicht nur dank des Leuchtturms unübersehbar: Gühar Eliacik, Jochen Braun, Stefan Kirschsieper, Christoph Nieder, Anja Deters und Antje Lieser machten gute Stimmung für den Döppersberg. (Fotos: Tom V Kortmann)Nicht nur dank des Leuchtturms unübersehbar: Gühar Eliacik, Jochen Braun, Stefan Kirschsieper, Christoph Nieder, Anja Deters und Antje Lieser machten gute Stimmung für den Döppersberg. (Fotos: Tom V Kortmann)

Mit diesem und weiteren Einsätzen will man die positive Grundstimmung dokumentieren.

Den heutigen Tag hatte man ganz bewusst für den Auftakt gewählt, schließlich ist Semesterbeginn und viele neue Studierende kommen nun in die Stadt, die es vielleicht aufzuklären gilt, was sich hier gerade alles tut.

wuppertalaktiv!-Geschäftsführerin Antje Lieser zieht ein positives Feedback: „Wir haben sicherlich 5.000 Postkarten verteilt und durchweg ein positives Feedback auf unsere Aktion bekommen. Weder gab es schwierige Diskussionen noch sonst negative Äußerungen.“ Besonders bemerkenswert fand sie dies, da hier die meisten Gesprächspartner den Bahnhof täglich nutzen und daher von den Einschränkungen direkt betroffen sind. „Unser Eindruck ist, dass die meisten Menschen den neuen Döppersberg wollen und auf dem Weg dahin auch die Unannehmlichkeiten als Notwendigkeit in Kauf nehmen.“ Das gelte übrigens auch für die Taxifahrer, die am Bahnhof stehen. Auch sie nahmen die Aktion begeistert auf und versprachen, ihre Fahrgäste mit den Postkarten ebenfalls aufzuklären und positiv zu stimmen.

„Uns als wuppertalaktive ist es wichtig, dass ein solches Projekt sehr professionell und einfühlsam begleitet wird. Die Frage ist nicht, ob, sondern nur wie wir die Realisierung des Döppersberg hinbekommen“, sagt Christoph Nieder, erster Vorsitzender des Vereins. Um die möglichen Einschränkungen müsse eine sachliche und konstruktive Diskussion geführt werden, grundsätzlich möchte der Verein aber eines: Die Wuppertaler für die Realisierung dieses Stadtbild prägenden Projektes zu begeistern.

Quelle: PM waktiv vom 14.10.13

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Kommentare

  1. Wuppertalerin sagt:

    Von den Einschränkungen betroffen, sind doch wohl am meisten die Personen, die demnächst auf den Wuppertaler Höhen, der A46 und in den kleinen Nebenstraßen aufgrund der Vollsperrung im Stau stehen. Dann gehen sie da mal mit ihren Postkarten hin und fangen die Stimmung ein.
    Dass die Taxifahrer die Aktion begeistert aufnahmen, halte ich für unrichtig wiedergegeben. Gerade diese werden während der Vollsperrung „begeisterten“ Fahrgästen erklären dürfen, warum man im Stau steckt, die Fahrtzeit sich verlängert und es ergo teurer wird.
    Diese Aktion hat so viel Aussagekraft wie die Aktionen der Parteien X,Y und Z, wenn sie mit Muttertagsröschen am Alten Markt stehen und „die Stimmung einfangen“.

    Wenige Wuppertaler sind gegen dieses Projekt, es gibt auch kaum ein Zurück mehr. Aber das „Wie“ und „Wie teuer“ ist noch beeinflussbar.

  2. Unser Doppersberg sagt:

    ilmeldung!!!!!!! OB Jung reagiert auf Kritik und lässt überteuerten Döppersberg wieder abreißen
    Barmen (dpo) – Der umstrittene OB Jung hat endlich auf die heftige öffentliche und innerkirchliche Kritik reagiert. Durch den sofortigen Abriss will er die Vorwürfe entkräften, er habe den über 140 Millionen Euro teuren Gebäudekomplex allein aus Prunksucht erbauen lassen. In wenigen Stunden dürften nur noch der Bauschutt und eine große Staubwolke an den peinlichen Skandal erinnern.

    „Ich habe meine Fehler eingesehen“, erklärte der umstrittene Christdemokrat Peter Jung , der zur Zeit in Rom weilt, wo er sich vor Papst Franziskus rechtfertigen will. „Um den heiligen Vater sowie den Vorsitzenden der Bischofskonferenz Robert Zollitsch davon zu überzeugen, dass ich es ernst meine, habe ich bereits heute Morgen ohne ihr Wissen den Startschuss für die Abrissarbeiten gegeben. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben.“
    Schon ab nächster Woche will OB Jung dann mit der Planung eines neuen, deutlich bescheideneren Döppersberg beginnen.

    1. Dorothea Schwabe sagt:

      Das ist albern und gehört hier nicht hin. Der Döppersberg muss umgebaut werden. So oder so und ich finde eine positive Grundstimmung zu vermitteln eine richtige Aktion. Das ewige Gemecker bringt uns nicht weiter. Es ist gewiss richtig, dass hier Diskussionen geführt werden müssen. Dann sollten wir das auch tun. Es steht jedem frei sich zu engagieren. Es gibt einige Bürgerforen für dieses Thema… Also auf, auf!

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