14.06.2013

Birgitta Radermacher Emil Brachthäuser polizei

Erwachsene Intensivtäter im Visier

Staatsanwaltschaft und Polizei erweitern das Konzept zur Kriminalitätsbekämpfung sogenannter erwachsener Intensivtäter.

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475 erwachsene Mehrfachtäter konnte die Polizei im Bergischen Städtedreieck im Jahr 2011 registrieren. Diese Gruppe von Tatverdächtigen war mutmaßlich für 4140 Straftaten verantwortlich. Das bedeutet: nur 3 % aller bekannten Tatverdächtigen haben 20,28 % aller Straftaten aus dem Jahr 2011 begangen! Ein zwingender Grund, diesem Phänomen energisch entgegen zu treten. Mit einem überarbeiteten Konzept EIT erweitern die Staatsanwaltschaft Wuppertal und Polizei ihre bisherige Zusammenarbeit.

Die Ziele von EIT lauten:

  • Alle erwachsenen Intensivtäter sind bekannt
  • Serienstraftaten werden frühzeitig entdeckt und beendet
  • Ermittlungsverfahren werden gebündelt und zusammenfassend bearbeitet
  • Mittelfristig werden die Fallzahlen der Intensivtäter und damit auch die Gesamtfallzahlen gesenkt.
  • Langfristig müssen kriminelle Karrieren beendet werden

Um diese Ziele zu erreichen werden alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen umgesetzt (Schaffung einer Intensivtäterdatei und Bündelung der Fachkompetenzen) und die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft fachbezogen intensiviert. Der Leitende Oberstaatsanwalt Emil Brachthäuser und Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher unterzeichneten daher am 11.06. 2013 das modernisierte Konzept zur Bekämpfung der Straftaten von erwachsenen Intensivtätern – kurz EIT – im Polizeipräsidium.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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