27.05.2013

Nordbahntrasse Stadtverwaltung tunnel schee Wuppertalbewegung

Wuppertalbewegung kritisiert unabgestimmte Arbeiten im Tunnel Schee

In den laufenden Sanierungsarbeiten im Tunnel Schee sieht die Bürgerinitiative ein Kostenrisiko.

Wuppertalbewegung

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Es geht voran auf der Nordbahntrasse. Zwischen Dorp und Vohwinkel stehen schon die Lichtmasten und es ist schon zum Teil asphaltiert. Die Fertigstellung ist für August vorgesehen. Auch im Osten wird gearbeitet: die Weströhre des Tunnels Schee wurde in den letzten Wochen gereinigt.

Doch es gibt auch Probleme. Mitte Mai hatte ein Treffen aller Projektbeteiligten zu den Sanierungsmöglichkeiten des Tunnels stattgefunden. Im Nachgang sollte das externe Planungsbüro laut Wuppertalbewegung eine konkrete Planung erstellen. Bei einem Folgetermin am letzten Freitag sei jedoch festgestellt worden, dass zwischenzeitlich bereits Hunderte Löcher in die Tunneldecke gebohrt wurden. Die Wuppertalbewegung kritisiert, dass sie hierfür keine Planung erhalten habe und auch vor Ort keine Dokumentation der Arbeiten vorgelegt werden konnte oder durfte. „Die dort bereits erfolgten Kunstharz-Injektionen gegen das Wasser haben u.E. bereits dazu geführt, dass sich die Nassstellen im Tunnel weiter in Richtung der bislang trockenen Bereiche verschoben haben. Dies wird weitere Bohrungen nach sich ziehen.“

Die Wuppertalbewegung hat das Rathaus davon in Kenntnis gesetzt, dass sie in den Bohrungen ein Kostenrisiko sieht. Sie verlangt von der Stadtverwaltung, dass aufwändige Maßnahmen im Tunnel nur auf Grundlage einer abgestimmten Planung erfolgen und nachvollziehbar dokumentiert werden.

>> Aktuelles Video über den Stand der Bauarbeiten

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Quelle: Wuppertalbewegung

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