GRÜNE: Landesregierung stärkt kommunale Pflegeplanung

Die NRW Landesregierung legt ein Programm auf, das die Selbständigkeit bis ins hohe Alter ermöglicht und den Städten beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur hilft.

Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens hierzu:

„Wir müssen die Strukturen den Bedürfnissen der Menschen anpassen – nicht umgekehrt“.

Neue Wohnformen im Alter werden als Alternative zu Heimen unterstützt, Angebote zur Verhinderung von Pflegebedürftigkeit verstärkt und Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit im vertrauten Wohnquartier gefördert. Diese Neuerungen im  Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) und dem Landespflegerecht werden von der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal  begrüßt.

Gabriele Mahnert, seniorInnenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Wir wissen, dass Menschen bis ins hohe Alter selbständig bleiben und in ihren eigenen vier Wänden wohnen möchten. Deshalb ist es erfreulich, dass nun ein Landesförderplan Alter und Pflege aufgelegt wird, der knapp 9 Mio. Euro beinhaltet. Damit finanziert das Land bis zu 50 Prozent der Kosten für die Einstellung einer Quartiersmanagerin bzw. eines Quartiersmanagers, die/der die Entwicklung von altengerechten Wohnquartieren mit verlässlichen und passgenauen Versorgungsstrukturen für ihre Bewohnerinnen und Bewohner moderiert und managt.“

Die GRÜNE Ratsfraktion hat eine umfangreiche Anfrage zum Sachstand der Pflege in Wuppertal gestellt, die in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit am 11. April diskutiert wird. Es ist erfreulich, dass die Landesregierung uns in Wuppertal die Möglichkeiten gibt, ambulante Hilfeangebote zu stärken, zum Beispiel durch ambulant betreute Wohngemeinschaften. Die Zukunft der Pflege liegt nicht in Pflegeheimen, sondern im vertrauten Wohnquartier.

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