29.01.2013

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WSV-Verwaltungsrat: Jörg Heynkes und die Kritiker haben Schuld

Das Kontrollgremium des Wuppertaler Viertligisten hat eine klare Meinung, wer für den glanzlosen Abgang des langjährigen Präsidenten Friedhelm Runge verantwortlich ist: Kritiker ohne Konzept, böswillige Medien - und der Unternehmer Jörg Heynkes.
Mit Kommentar von Jörg Heynkes.

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Auf der Homepage des WSV veröffentlichte der Verwaltungsrat die folgende Stellungnahme:

Der Verwaltungsrat des Wuppertaler SV Borussia e.V. hat die unqualifizierten und beleidigenden Angriffe der letzten Wochen auf den langjährigen WSV-Präsidenten Friedhelm Runge mit Nachdruck zurückgewiesen. Friedhelm Runge hat sich durch sein großes persönliches und finanzielles Engagement bleibende Verdienste um den WSV erworben. Die Angriffe auf ihn in den letzten Wochen waren unsachlich, unqualifiziert und weit unter der Gürtellinie. Beispielhaft für diese niveaulose und beleidigende Form der öffentlich geäußerten Kritik gegenüber Friedhelm Runge ist Jörg Heynkes zu nennen. Der Wuppertaler Unternehmer (Villa Media), der weder Mitglied noch Sponsor des WSV ist, bezeichnete Friedhelm Runge unter anderem als „mieses Dreckstück“. Darüber hinaus forderte die gleiche Person von einem Mann, der viele Millionen in den Verein gesteckt hat, seinen Mitgliedsausweis zurückzugeben. In diesem Zusammenhang müssen sich aber auch die Wuppertaler Medien hinterfragen, die diesen Kritikern, die nach eigenen Aussagen kein Konzept haben, eine Plattform geboten haben, um Friedhelm Runge zu denunzieren und zu beleidigen.

Es ist der traurige Verdienst derjenigen, die solche Angriffe gestartet und unterstützt haben, den WSV-Präsidenten zum Rücktritt getrieben und den Verein in eine sehr schwierige Lage gebracht haben. Nicht Friedhelm Runge hat dem Verein geschadet, sondern diejenigen, die ihn undifferenziert beschimpft haben und ihrerseits kein Konzept für die Zukunft des Vereins anbieten können.

Die Zukunft des WSV kann nicht heißen Einstellung der erfolgreichen Jugendarbeit mit der sozialen Verantwortung für die über 300 Kinder aus Wuppertal, Auflösung der ambitionierten und erfolgreichen Leichtathletikabteilung und Streichung von über 70 Arbeitsplätzen!

Der WSV braucht jetzt eine breite Unterstützung – ideell und materiell – in unserer Stadt. Denn nach wie vor gilt: ein hochklassig spielender Fußballverein ist der beste Werbeträger einer Stadt. Und die hervorragende Jugendarbeit des WSV ist unverzichtbar und muss fortgesetzt werden.

Der Verwaltungsrat des Wuppertaler SV Borussia e.V.

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Kommentare

  1. hw grese sagt:

    Das dümmste ist jetzt diese Medienschelte.

    Wie eingebildet oder dumm sind denn die Personen an der WSV Vereinsspitze.
    Die Medien werden für eine NEGATIV Berichterstattung verurteilt und gleichzeitig erwarten diese Personen eine Veröffentlichung ihrer Anschuldigungen gegen Einzelpersonen sowie unverständliche Gedankensprünge zur Situation des WSV in den Medien.

    Über den Aufruf zu einem Solidarpakt von Wuppertaler Bürgern zum WSV, sollte die Führungsriege wirklich erst nach Klärung aller Ungereimtheiten ernsthaft nachdenken.

    Ein Herr Runge hat den WSV nicht im Alleingang vor die Wand gefahren, ein Jörg Heinkes mit seinem Kommentar den WSV aber auch nicht in die Bedeutungslosigkeit geredet.

  2. Jörg Heynkes sagt:

    Ist das alles?
    Ist das wirklich alles, was der Verwaltungsrat des WSV nach fast 2 wöchiger Beratung zum Thema zu sagen hat?
    Ich fasse es nicht!

    Nachdem die Herren in den ganzen letzten Jahren ihre Aufsichtspflicht gegenüber dem WSV offensichtlich nur in rudimentärer Weise wahrgenommen haben, hatten wahrscheinlich viele Bürger dieser Stadt, Fans und Anhäger des WSV, mit konkreten Inhalten zum Zustand des WSV gerechnet. Mit Konzepten und Strategien. Mit Ideen und Wahrheiten. Womöglich auch mit bitteren.
    Ist das alles?
    Nun sind es also die Medien und Kritiker, wie z.B. ich Schuld. Wir haben also durch unsere Kritik den WSV dahin gebracht wo er heute steht:
    – 4. Liga
    – Leeres Stadion
    – Kaum mehr Fans
    – Beschimpfte und diskreditierte Sponsoren und Mitglieder
    – Spieler die aufgefordert werden den Verein zu verlassen und dem auch noch folgen…
    – etc…

    Ich bin fasziniert, welche Wirkung ich mit meinen Worten, vor allem auch rückwirkend erzielen kann.

    Hätte ich das gewusst, hätte ich mir längst einen Job im Zirkus gesucht.

    Wer jahrelang derbe austeilt, sollte auch einstecken können. Herrn Runge schätze ich so ein, dass er noch eine Menge einstecken kann, gemessen an dem was er in den ganzen Jahren so ausgeteilt hat.
    Ich würde mich für meine Ausführungen, die ich in einem Fanforum des WSV geäußert hatte, sogar entschuldigen, wenn Herr Runge sich bei mir, den Fans des WSV und den Bürgern dieser Stadt für sein unsägliches Wirken der letzten 20 Jahre entschuldigt hat.
    Herr Runge war stets der Alleinherscher, dass war sein Anspruch. Er trägt die alleinige Verantwortung für alles was beim WSV in den letzten Jahren schief gegangen ist.
    Er hat sich an diese Stadt versündigt! Wuppertal leidet seit Jahren unter der Geiselhaft dieses Mannes. Den Imageschaden den er dieser Stadt zugefügt hat, kann selbst er mit seinem ganzen Geld nicht beheben.
    Es ist bedauerlich, dass der Verwaltungsrat offensichtlich nur zu einer solchen bemerkenswerten Stellungnahme in der Lage ist.
    Armer WSV, armes Wuppertal!

    1. wolf girdes sagt:

      Lieber Jörg Heynkes,
      sicherlich hat der Verwaltungsrat noch anderes besprochen, das können Sie als Allwissender sicherlich ahnen. Der VWR hat lediglich eine kurze Stellungnahme veröffentlicht. Das steht im zu, auch wenn es manchen und insbesondere Ihnen nicht passt. Fakt ist, Sie sind weder Mitglied noch Sponsor des WSV, haben aber denuziert.
      Rudern Sie endlich zurück, wenn Sie den WSV unterstützen wollen, machen Sie dies bedingungslos und treten Sie in Vorleistung, so wie Sie es von anderen fordern, nur dann können Sie wieder etwas Glaubwürdigkeit aufbauen, für sich, Ihre Villa und den WSV.

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