15.01.2013

WSV: Ohne Runge sind die Unternehmen gefordert

Jetzt, da Präsident Friedhelm Runge dem WSV den Rücken gekehrt hat, werden andere in die finanzielle Bresche springen müssen. Ein Kommentar.

Es war die Topmeldung am Wochenende: Friedhelm Runge (Bild links), der seit mehr als 20 Jahren Präsident des Wuppertaler SV Borussia war, legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Mit ihm räumten auch Finanzvorstand Lothar Stücker und Dietmar Grabotin ihre Posten. Sie hinterlassen einen Sportverein, dessen Zukunft noch in den Sternen steht.

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Die Art und Weise, wie Friedhelm Runge einen Schlussstrich unter seine Amtszeit beim Wuppertaler SV zog, war so speziell wie sein Führungsstil. Im Anschluss der Pressekonferenz zum Testspiel gegen den TSV Ronsdorf überreichte der 73-Jährige den anwesenden Pressevertretern persönlich seine ein DIN A4-Blatt fassende Rücktrittserklärung, verließ die Sportstätte und fuhr davon.

„Die Form der Anfeindungen und öffentlichen Beschimpfungen übersteigt ein Maß, das ich für mich persönlich nicht mehr akzeptiere“, schreibt der Ex-Präsident in seiner Stellungnahme und bezieht sich damit auf die „Gruppe um Thorsten Dohrs“, die im Internetforum Rot-blau.com öffentlich Kritik an ihm äußerte und seinen Rücktritt forderte (wir berichteten).

Allerdings kam Dohrs in seinem offenen Brief ohne jegliche Beschimpfungen aus.

Nun obliegt die Führung des Vereins…

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