04.01.2013

Arbeitslosigkeit Insolvenzen Konjunktur Unternehmensgründer

Besser als erwartet?

Wie wird 2013? Editorial der Bergischen Blätter, Ausgabe 01.2013

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Willkommen im Jahr 2013. Das fängt für uns traditionell mit der Bilanzpressekonferenz der Stadtsparkasse Wuppertal an, die nicht nur ihre Zahlen für das vergangene Jahr offenlegt, sondern auch den Versuch wagt, einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Das vergangene Jahr sah gar nicht so schlecht aus, wie uns die allgemeine Nachrichtenlage weißmachen will. Und so lautet das Prädikat von Sparkassen-Vorstand Peter H. Vaupel: „Gut, besser als erwartet“.
Das könnte durchaus auch als Motto für 2013 gelten, denn neben den vielen Negativschlagzeilen rund um die Schuldenkrise in Europa, die globale Finanzkrise und der Befürchtung, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, hört man seit Ende 2012 und auch jetzt wieder – wenn auch immer noch verhalten –, dass das gerade begonnene Jahr gar nicht so schlecht werden könnte.
Das glaubt auch Vaupel, der für das erste Halbjahr zumindest keine Delle in der Konjunktur sieht und sogar einen Aufschwung für das zweite Halbjahr prognostiziert – wenn das viele auch pessimistischer sehen.
Aber auch wir gehören zu den Optimisten und starten frohen Mutes in das Jahr – zumal sich das Bergische Land meist anders entwickelt, als der Bund. So liegt die Arbeitslosigkeit weit über dem Bundesdurchschnitt und auch die Zahl der Privatinsolvenzen ist ansteigend, während sie bundesweit abnimmt. Da ist es generell besser, positiv zu denken.
Doch auch dabei sieht die Sparkasse recht zuversichtlich in die Zukunft, sind die Firmeninsolvenzen doch ebenfalls auf dem Rückzug, während im Gegensatz dazu die Kreditzusagen für Unternehmensgründer gestiegen seien, denn die durchschnittliche Qualität der eingereichten Konzepte sei besser als in der Vergangenheit.
Und da haben wir es: Qualität lautet das Stichwort. Die wird in Zukunft noch mehr zum Dreh- und Angelpunkt des Erfolgs werden, gerade in einer noch globalisierteren Welt. Diese Chance sollte das Bergische Land weiterhin – oder im Zweifel noch mehr als bisher – für sich nutzen.

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