17.11.2012

friedhelm runge Fußball Hans-Günter Bruns wsv

Runge: „Wenn ich nur wüsste, woran das liegt“

Wie geht es nach der Entlassung von Hans-Günter Bruns beim WSV weiter? Der Präsident scheint ratlos. Diesen Eindruck vermittelt er jedenfalls im Interview mit dem Portal reviersport.de.

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Eigentlich waren aus Sicht von Friedhelm Runge für diese Saison alle Weichen auf Aufstieg gestellt. Mit Hans-Günter Bruns hatte der WSV-Präsident seinen Wunschtrainer an die Wupper geholt: „Wenn jemand mit dem WSV aufsteigt, dann Hans-Günter Bruns. Bis zuletzt habe ich daran geglaubt.“ Ihm zur Seite stellte Runge handverlesene Spieler, die in ihren früheren Vereinen ausgezeichnete Leistungen gebracht hatten, im Zoo-Stadion jedoch kläglich versagten. Die Ursachen für dieses Phänomen ist Runge bisher ein Rätsel: „Ich habe für manche Leistungen einfach keine Erklärung.“

Spannungen zwischen Mannschaft und Trainer waren schließlich der Grund dafür, dass Bruns gehen musste. Runge macht kein Geheimnis daraus, dass damit nicht notwendigerweise der tatsächlich Schuldige die Koffer packen musste. Es ist eben leichter, einen Trainer zu entlassen, als die halbe Mannschaft vor die Tür zu setzen. Der Trainer sei nun einmal „die ärmste Sau“.

Das Hauptproblem sei jedoch, dass Wuppertal im Gegensatz zu Essen oder Düsseldorf keine Fußballstadt sei. Runge: „Bei einem Schnitt von 1000 Fans ist das auf lange Sicht alles nicht mehr machbar.“ Einfach alles hinwerfen kann und will Runge nicht. Aus der Wuppertaler Wirtschaft sei niemand in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen: „Von den Wuppertaler Unternehmen kam nichts, wirklich gar nichts. Niemand will hier das Ruder übernehmen.“

>> Lesen Sie das vollständige Interview auf reviersport.de

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Kommentare

  1. Eberskamp sagt:

    Tja Herr Runge, woran liegt das wohl.

    Er vergisst mal wieder, dass Wuppertal mal eine Riesen-Fussballstadt war.
    Nicht nur in der Bundesliga, auch in der 2. Liga und in Liga3 gab es richtig viele Zuschauer.

    Warum kommen die wohl nicht mehr? Hmmmm.

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